Eurovision Song Contest 2008

Russland gewinnt den Eurovision Song Contest 2008 in Belgrad

Update: 25/05/2008 23:25

Der Sieger des 53. Eurovision Song Contest 2008 aus Belgrad heißt Russland. Dima Bilan brachte mit dem Song Believe endlich den Eurovision Song Contest nach Moskau. Zweiter wurde Ukraine. Griechenland ist Dritter.


Platz 1: Russland

Platz 2: Ukraine

Platz 3: Griechenland

Das Eurovision Song Contest 2008 Finale war ein Spektakel für die Augen und für die Ohren. Unser Kompliment an die großartige Organisation des serbischen Rundfunk (RTS). Mit dem Ergebnis des Votings im Finale können wir auch zu frieden sein. Alle favorisierten Länder (Russland, Ukraine, Griechenland) haben es in den Top 5 geschafft. Alle bis auf den Gastgeber Serbien und Schweden. Serbien landete mit Jelena Tomasevic und dem Song Oro auf dem Platz 6, Schweden mit Charlotte Perrelli und dem Song Hero überraschend nur auf dem Platz 18. Nach den alten Regeln, hätte sich Schweden nicht einmal ins Finale qualifiziert (Platz 12 im zweiten Semifinale), wurde aber durch die neue Regelung von den Juroren gerettet. Es scheint als ob die traditionelle Eurovision Lieder nichts mehr beim Eurovision Song Contest zu suchen haben.

Das Televoting bleibt nach wie vor ein sehr problematischer Teil des Eurovision Song Contest. Es wird vom Jahr zu Jahr langweiliger, dass sogar die Menschen, welche Eurovision Song Contest nur so nebenbei verfolgen, die Punktevergabe voraussagen können. Wo führt das hin? Außerdem sind die Unterschiede zwischen den Ergebnissen im Semifinale und Finale immer größer. Beim diesjährigen Song Contest haben wir eine Menge Paradebeispiele dafür: Russland, dass im ersten Semifinale "nur" Dritter wurde, gewann den Song Contest. Portugal wurde im zweiten Semifinale sogar Zweiter, rutschte im Finale auf den 13. Platz. Dänemark, dass im zweiten Semifinale Dritter wurde, endete im Finale nur auf dem Platz 15. Dasselbe mit Kroatien - im zweiten Semifinale auf dem Platz 4, im Finale nur Platz 22. Wir hoffen, dass sich die Herrschaften von der EBU für den nächsten Eurovision Song Contest etwas einfallen werden.

  1. Russland - Dima Bilan - Believe - 272
  2. Ukraine - Ani Lorak - Shady Lady - 230
  3. Griechenland - Kalomira Saranti - Secret Combination - 218
  4. Armenien - Sirusho - Qele Qele - 199
  5. Norwegen - Maria Hauskaas Storeng - Hold On Be Strong - 182
  6. Serbien - Jelena Tomasevic - Oro - 160
  7. Türkei - Mor ve Ötesi - Deli - 138
  8. Aserbaidschan - Elnur Gusseinov & Samir Javadzadeh - Day After Day - 132
  9. Israel - Boaz Mauda - As If Here - 124
  10. Bosnien Herzegowina - Elvir Lakovic Laka - Pokusaj - 110
  11. Georgien - Diana Gurtskaya - Peace Will Come - 83
  12. Lettland - Pirates Of The Sea - Wolves Of The Sea - 83
  13. Portugal - Vania Fernandez - Senhora do mar - 69
  14. Island - Euroband - This Is My Life - 64
  15. Dänemark - Simon Mathew - All Night Long - 60
  16. Spanien - Rodlofo Chikilicuatre - Baila el chiki chiki - 55
  17. Albanien - Olta Boka - Zemren elame peng - 55
  18. Schweden - Charlotte Perrelli - Hero - 47
  19. Frankreich - Sébastien Tellier - Divine - 47
  20. Rumänien - Nico & Vlad Mirita - Pe-o margine de lume - 45
  21. Kroatien - Kraljevi ulice - Romanca - 44
  22. Finnland - Teräsbetoni - Missa miehet ratsastaa - 35
  23. Deutschland - No Angels - Disappear - 14
  24. Polen - Isis Gee - For Life - 14
  25. Großbritannien - Andy Abraham - Even If - 14
Wie die einzelnen Länder abgestimmt haben kannst du hier nachschauen.


Finale

The Big Four

Die Big Four haben leider wieder kein gutes Ergebnis beim Eurovision Song Contest erreicht. Spanien schaffte auf Platz 16, Frankreich auf Platz 19, Deutschland und Großbritannien teilen sich gemeinsam mit Polen den letzten Platz.

Traditionelle Länder

Zwei Länder, welche zu den traditionellen Eurovision Song Contest Länder gehören, haben es in den Top 5 geschafft - Griechenland und Norwegen. Die weitere zwei Länder sind in den Top 10 - Türkei und Israel.

Enttäuschung des Jahres

Die Enttäuschung des Jahres geht sicherlich an Schweden. Charlotte Perrelli gehörte zu den Top-Favoriten auf den Sieg. Nicht nur bei den Fans, sondern auch bei den Buchmachern. Niemand hat mit solche Platzierung Schwedens gerechnet - Platz 18.