Eurovision History 60er

[wptabs mode="horizontal"] [wptabtitle]1960: LONDON[/wptabtitle] [wptabcontent
]Der 5. Eurovision Song Contest fand am 29. März 1960 in der Royal Festival Hall in London statt, da das Vorjahressiegerland Niederlande den Wettbewerb nicht erneut ausrichten wollte. Moderatorin war Katie Boyle, die den Wettbewerb bis 1974 vier Mal präsentierte. Das ist bis heute ein ungebrochener Rekord. Dreizehn Länder nahmen teil, darunter zum ersten Mal auch Norwegen. Die Teilnehmerin Frankreichs Jacqueline Boyer gewann den Wettbewerb mit dem Song über einen imaginären Freund Tom Pillibi. Sie ist übrigens die Tochter von Jacques Pills, der im Vorjahr den letzten Platz für Monaco erreichte.
[/wptabcontent] [wptabtitle]PLATZIERUNGEN[/wptabtitle] [wptabcontent
]01. Frankreich: Jacqueline Boyer – Tom Pillibi (32)
02. Großbritannien: Bryan Johnson – Looking High, High, High (25)
03. Monaco: François Deguelt – Ce soir-là (15)
04. Norwegen: Nora Brockstedt – Voi voi (11)
04. Deutschland: Wyn Hoop – Bonne nuit, ma chérie (11)
06. Belgien: Fud Leclerc – Mon amour pour toi (9)
07. Österreich: Harry Winter – Du hast mich so fasziniert (6)
08. Schweiz: Anita Traversi -Cielo e terra (5)
08. Italien: Renato Rascel – Romantica (5)
10. Schweden: Siw Malmkvist – Alla andra får varann (4)
10. Dänemark: Katy Bødtger – Det var en yndig tid (4)
12. Niederlande: Rudi Carrell – Wat een geluk (2)
13. Luxemburg: Camillo Felgen – So laang we’s du do bast (1)
[/wptabcontent] [wptabtitle]GEWINNER[/wptabtitle] [wptabcontent
]Jacqueline Boyer wurde am 23. April 1924 in Paris geboren. Im Alter von 15 Jahren stand sie bereits auf der Bühne, gemeinsam mit Marlene Dietrich. 1960 gewann sie nicht nur den Eurovision Song Contest in Cannes sondern auch Der goldene Hahn des französischen Chansons mit dem Song Comme au premier jour. Sie reiste auch in die Vereinigten Staaten und wurde dort für verschiedene Fernsehshows engagiert. Zurück in Frankreich, ging sie mit Jacques Brel und Georges Brassens auf Tournee. 1963 hatte Jacqueline Boyer dann ihren größten Schlagererfolg in Deutschland mit dem Song Mitsou, Mitsou. 1971 stand sie auf der Bühne des berühmten Olympia in Paris. Daraufhin folgten weitere Konzerttourneen mit Charles Aznavour. Ihre zahlreichen Tourneen inspirierten sie, ihre eigene Show zu “amerikanisieren”. Sie engagierte ein neues Team von Musikern und änderte ihren Namen in Barbara Benton. Unter diesem Pseudonym nahm sie mehrere Platten auf, wobei Believing und Time and time again zu großen Erfolgen wurden.
[/wptabcontent] [/wptabs] [wptabs mode="horizontal"] [wptabtitle]1961: CANNES[/wptabtitle] [wptabcontent
]Palais des Festivals et des CongresDer 6. Eurovision Song Contest fand am 18. März 1961 statt. Es nahmen 16 Länder teil, zum ersten Mal waren auch Finnland, Spanien und Jugoslawien dabei. Moderiert wurde der Wettbewerb erneut von Jacqueline Joubert. Beim diesjährigen Song Contest war auffällig, dass gleich vier Länder Jahreszeiten oder Monate besangen: Norwegen, Frankreich, Belgien und Schweden. Um den schwedischen Beitrag gab es im Vorfeld Aufregungen: Ursprünglich wurde er von der Vorjahresteilnehmerin Siw Malmkvist interpretiert. Diese wurde aber bei der Wiederholung ihres Titels übermütig, kicherte, vergaß ihren Text und konnte nicht mehr pfeifen. So viel “unreifes Verhalten” veranlasste den schwedischen Rundfunk dazu, statt sie Lill Babs zum Wettbewerb zu schicken. Siw Malmkvist trat nie wieder für Schweden an – dafür aber 1969 für Deutschland. Der Sieg ging indirekt wieder an Frankreich – aber unter der Flagge Luxemburgs: Ein komplett französisches Team schrieb für den singenden Schauspieler Jean-Claude Pascal, ebenfalls Franzose, den Song Nous, les amoureux. Er gewann den Wettebwerb mit einem Vorsprung von sieben Punkten.
[/wptabcontent] [wptabtitle]PLATZIERUNGEN[/wptabtitle] [wptabcontent
]01. Luxemburg: Jean-Claude Pascal – Nous les amoureux (31)
02. Großbritannien: The Allisons – Are you sure? (25)
03. Schweiz: Franca di Rienzo – Nous aurons demain (16)
04. Frankreich: Jean Paul Mauric – Printemps (Avril carillonne) (13)
05. Dänemark: Dario Campeotto – Angelique (12)
05. Italien: Betty Curtis – Al di là (12)
07. Norwegen: Nora Brockstedt – Sommer i Palma (10)
08. Jugoslawien: Ljiljana Petrović – Neke davne Zvezde (9)
09. Spanien: Concita Bautista – Estando contigo (8)
10. Monaco: Colette Deréal – Allons, allons les enfants (6)
10. Finnland: Laila Kinnunen – Valoa ikkunassa (6)
10. Niederlande: Greetje Kauffeld – Wat een dag (6)
13. Deutschland: Lale Andersen – Einmal sehen wir uns wieder (3)
14. Schweden: Lill Babs – April, april (2)
15. Österreich: Jimmy Makulis – Sehnsucht (1)
15. Belgien: Bob Benny – September, gouden roos (1)
[/wptabcontent] [wptabtitle]GEWINNER[/wptabtitle] [wptabcontent
]Jean-Claude PascalJean-Claude Pascal (Jean-Claude Villeminot) war ein französischer Modedesigner, Schauspieler und Sänger. Nachdem er den Zweiten Weltkrieg in Straßburg überlebt hatte, studierte er zunächst Jura- und Wirtschaftswissenschaft an der Sorbonne in Paris. Danach arbeitete er als Designer beim Modeschöpfer Christian Dior. Durch den Entwurf von Kostümen für das Theaterstück “Don Juan” kam er mit der Schauspielerei in Kontakt. In den 1960er-Jahren reduzierte er die Schauspielerei und konzentrierte sich mehr auf seine Karriere als Sänger. So gewann er 1961 den Eurovision Song Contest für Luxemburg mit dem Song Nous les amoureux. 1981 nahm er ein weiteres Mal für Luxemburg teil und landete mit dem Song C’est peut-être pas l’Amérique auf Platz 11. Als Chansonnier sang er in vielen Sprachen, darunter auch deutsch, und trat auch im deutschen Fernsehen auf, so in der Sendung “Die Drehscheibe” des ZDF oder in der Unterhaltungsshow “Guten Abend, Nachbarn”.
[/wptabcontent] [/wptabs] [wptabs mode="horizontal"] [wptabtitle]1962: LUXEMBURG[/wptabtitle] [wptabcontent
]Grand Auditorium de RTL Villa LouvignyDer 7. Grand Prix Eurovision de la Chanson Européenne fand am 18. März 1962 in der Villa Louvigny in Luxemburg mit 16 Länder statt. Eine technische Panne gab es nach dem französischen Beitrag: Ein Stromausfall sorgte für eine längere Bildstörung. Geschadet hat es dem Song nicht – Isabelle Aubret gewann den Wettbewerb mit Un premier amour. Alle weiteren Songs, die später unter die ersten fünf kamen, starteten übrigens nach dem Stromausfall. Der Hitparadenstürmer wurde aber ein anderer Beitrag: Für Deutschland ging Conny Froboess mit Zwei kleine Italiener an den Start. Dieser Song wurde zu einem Millionenhit und ist heute noch ein beliebter Evergreen. Beim Wettbewerb in Luxemburg wurde ein neues Wertungssystem eingeführt: Jedes Land vergab nur noch 3, 2 und 1 Punkte an die in der internen Wertung bestplatzierten Länder. Der Rest ging leer aus.
[/wptabcontent] [wptabtitle]PLATZIERUNGEN[/wptabtitle] [wptabcontent
]01. Frankreich: Isabelle Aubret – Un premier amour (26)
02. Monaco: François Deguelt – Dis rien (13)
03. Luxemburg: Camillo Felgen – Petit bonhomme (11)
04. Jugoslawien: Lola Novaković – Ne pali svetla u sumrak (10)
04. Großbritannien: Ronnie Carroll – Ring-a-Ding Girl (10)
06. Deutschland: Cornelia Froboess – Zwei kleine Italiener (9)
07. Finnland: Marion Rung – Tipi-tii (4)
07. Schweden: Inger Berggren – Sol och vår (4)
09. Italien: Claudio Villa – Addio, addio (3)
10. Dänemark: Ellen Winther – Vuggevise (2)
10. Norwegen: Inger Jacobsen – Kom sol, kom regn (2)
10. Schweiz: Jean Philippe – Le retour (2)
13. Belgien: Fud Leclerc – Ton nom (0)
13. Spanien: Victor Balaguer – Llámame (0)
13. Österreich: Eleonore Schwarz -Nur in der Wiener Luft (0)
13. Niederlande: De Spelbrekers – Katinka (0)
[/wptabcontent] [wptabtitle]GEWINNER[/wptabtitle] [wptabcontent
]Isabelle AubretIsabelle Aubret (Thérèse Coquerelle) vertrat Frankreich zweimal beim Eurovision Song Contest. Zudem erreichte sie 1952 bei den französischen Turnmeisterschaften den ersten Platz. Entdeckt wurde sie in den 1950er Jahren vom Chef einer Radiostation in Lille, der ihr ihre ersten Bühnenauftritte verschaffte. Schließlich bekam sie Stellen als Sängerin bei verschiedenen Ensembles und arbeitete zwei Jahre lang für ein Orchester in Le Havre. In den frühen 1960er Jahren verhalf ihr Bruno Coquatrix zu einem Vertrag mit dem Kabarett Fifty-Fifty im Pariser Stadtteil Pigalle, nachdem sie in seinem Theater Olympia einen Gesangswettbewerb gewonnen hatte. 1961 traf die Sängerin Jacques Canetti, einen Künstleragenten und Talentsucher. Sie nahm ihre erste Single auf, eine Coverversion des Songs Nous les amoureux, das im selben Jahr – im Original von Jean-Claude Pascal gesungen – der Siegertitel des Eurovision Song Contest für Luxemburg war. Isabelle Aubret nahm bereits 1961 an der französischen Vorausscheidung zum Eurovision Song Contest teil und erreichte mit dem Song Le gars de n’importe où den dritten Platz. Ein Jahr später gewann sie die Vorausscheidung und vertrat Frankreich beim internationalen Finale in Luxemburg, das sie mit dem Song Un premier amour ebenfalls gewann. 1968 kehrte sie – diesmal intern ausgewählt – zum Wettbewerb zurück und erreichte mit La source in London den dritten Platz
[/wptabcontent] [/wptabs] [wptabs mode="horizontal"] [wptabtitle]1963: LONDON[/wptabtitle] [wptabcontent
]Der 8. Eurovision Song Contest fand am 23. März 1963 in London statt, da der französische Rundfunk nicht den Wettbewerb wieder austragen wollte. Der Eurovision Song Contest in London wurde erneut von Katie Boyle moderiert. Der Wettbewerb fand in zwei Sälen statt: Publikum und Moderatorin befanden sich in einem anderen Raum als die Künstler. Auch waren keine Mikrofone zu sehen und der Umbau zwischen den Darbietungen verlief recht schnell, so dass der Eindruck entstand, die Musikbeiträge seien vorher aufgezeichnet worden. Für Luxemburg ging Griechin Nana Mouskouri an den Start und sie war die erste Frau, die beim Wettbewerb mit Brille auftrat. Den Eurovision Song Contest gewann zum ersten Mal Dänemark mit Grethe & Jørgen Ingmann und Dansevise.
[wptabcontent
]Eine kuriose Geschichte ereignete sich bei der Stimmenvergabe, die in der Startreihenfolge bekannt gegeben werden sollte. Als der norwegische Sprecher seine Stimmen in anderer Reihenfolge verkündete und er von der Moderatorin Katie Boyle hierauf hingewiesen wurde, erbat er sich Bedenkzeit bis zum Ende der Abstimmung. Am Schluss der Abstimmung teilte der Sprecher für Norwegen seine Wertung erneut mit, sie wich jedoch von der vorherigen ab, so dass nun Dänemark statt Schweiz vorne lag. Ende der 90er-Jahre konnten die alten Wertungsbögen ausfindig gemacht werden. Es stellte sich heraus, dass das zweite norwegische Ergebnis richtig war und Dänemark zu Recht gewonnen hatte.
[/wptabcontent] [wptabtitle]PLATZIERUNGEN[/wptabtitle] [wptabcontent
]01. Dänemark: Grethe & Jørgen Ingmann – Dansevise (42)
02. Schweiz: Esther Ofarim – T’en va pas (40)
03. Italien: Emilio Pericoli – Uno per tutte (37)
04. Großbritannien: Ronnie Carroll – Say Wonderful Things (28)
05. Frankreich: Alain Barrière – Elle était si jolie (25)
05. Monaco: Françoise Hardy – L’amour s’en va (25)
07. Österreich: Carmela Corren – Vielleicht geschieht ein Wunder (16)
08. Luxemburg: Nana Mouskouri – A force de prier (13)
09. Deutschland: Heidi Brühl – Marcel (5)
10. Belgien: Jacques Raymond – Waarom? (4)
11. Jugoslawien: Vice Vukov – Brodovi (3)
12. Spanien: José Guardiola – Algo prodigioso (2)
13. Niederlande: Annie Palmen – Een speeldoos (0)
13. Norwegen: Anita Thallaug – Solhverv (0)
13. Finnland: Laila Halme – Muistojeni laulu (0)
13. Schweden: Monica Zetterlund – En gång i Stockholm (0)
[/wptabcontent] [wptabtitle]GEWINNER VIDEO[/wptabtitle] [wptabcontent
] [/wptabcontent] [/wptabs] [wptabs mode="horizontal"] [wptabtitle]1964: KOPENHAGEN[/wptabtitle] [wptabcontent
]Der 9. Grand Prix Eurovision fand am 21. März 1964 im Kopenhagener Tivoli statt und wurde von Lotta Wæver moderiert. Zum ersten Mal nahm Portugal am Wettbewerb teil, Schweden pausierte wegen eines Künstlerstreiks. Zu einem Zwischenfall kam es, als vor der Vorstellung des belgischen Beitrags ein Mann die Bühne stürmen wollte, um mit den Worten “Nieder mit Franco, nieder mit Salazar” gegen die Militärregimes in Spanien und im erstmals teilnehmenden Portugal zu protestieren. Dieses Ereignis ist auch der Grund, warum der dänische Rundfunk bis heute die Aufzeichnung der Sendung unter Verschluss hält. Siegerin wurdeGigliola Cinquetti, die für Italien ihr Siegersong des Sanremo-Festivals Non ho l’età sang.
[/wptabcontent] [wptabtitle]PLATZIERUNGEN[/wptabtitle] [wptabcontent
]01. Italien: Gigliola Cinquetti – Non ho l’età (49)
02. Großbritannien: Matt Monro – I Love the Little Things (17)
03. Monaco: Romuald – Où sont elles-passées? (15)
04. Luxemburg: Hugues Aufray – Dès que le printemps revient (14)
04. Frankreich: Rachel – Le chant de Mallory (14)
06. Österreich: Udo Jürgens – Warum nur, warum? (11)
07. Finnland: Lasse Mårtenson – Laiskotellen (9)
08. Norwegen: Arne Bendiksen – Spiral (6)
09. Dänemark: Bjørn Tidmand – Sangen om dig (4)
10. Niederlande: Anneke Grönloh - Jij bent mijn leven (2)
10. Belgien: Robert Cogoi – Près de ma rivière (2)
12. Spanien: Nelly, Tim und Tony – Caracola (1)
13. Deutschland: Nora Nova – Man gewöhnt sich so schnell an das Schöne (0)
13. Portugal: António Calvário – Oração (0)
13. Jugoslawien: Sabahudin Kurt – Život je sklopio krug (0)
13. Schweiz: Anita Traversi – I miei pensieri (0)
[/wptabcontent] [wptabtitle]GEWINNER VIDEO[/wptabtitle] [wptabcontent
] [/wptabcontent] [/wptabs] [wptabs mode="horizontal"] [wptabtitle]1965: NEAPEL[/wptabtitle] [wptabcontent
]Der 10. Gran Premio Eurovisione della Canzone fand am 20. März 1965 im italienischen Neapel statt. Alle Länder, die bisher am Wettbewerb teilgenommen haben waren diesmal dabei, inklusive Irland, das zum ersten Mal beim Eurovision Song Contest debütierte. Somit wurde bisheriger Teilnehmerrekord auf 18 erhöht. Der Gewinner in diesem Jah kam aus Luxemburg mit der französischen Interpretin France Gall und dem Song Poupée de cire, poupée de son, der auch von den Plattenkäufern und Radiohörern anerkannt und zu einem Hit wurde. Den Siegersong hat Serge Gainsbourg geschrieben. France Gall selbst feierte bis in die späten Achtzigerjahre große Erfolge. Im späteren Verlauf ihrer Karriere lehnte sie entschieden ab, das “dumme Song”  – Poupée de cire, poupée de son – jemals wieder zu singen oder auch nur darüber zu sprechen.
[/wptabcontent] [wptabtitle]PLATZIERUNGEN[/wptabtitle] [wptabcontent
]01. Luxemburg: France Gall – Poupée de cire, poupée de son (32)
02. Großbritannien: Kathy Kirby – I Belong (26)
03. Frankreich: Guy Mardel – N’avoue jamais (22)
04. Österreich: Udo Jürgens – Sag ihr, ich laß sie grüßen (16)
05. Italien: Bobby Solo – Se piangi se ridi (15)
06. Irland: Butch Moore – I’m Walking the Streets in the Rain (11)
07. Dänemark: Birgit Brüel – For din skyld (10)
08. Schweiz: Yovanna – Non – à jamais sans toi (8)
09. Monaco: Marjorie Noël – Va dire à l’amour (7)
10. Schweden: Ingvar Wixell – Absent Friend (6)
11. Niederlande: Conny van den Bos – Het is genoeg (5)
12. Jugoslawien: Vice Vukov – Čežnja (2)
13. Norwegen: Kirsti Sparboe – Karusell (1)
13. Portugal: Simone de Oliveira – Sol de inverno (1)
15. Spanien: Conchita Bautista – Qué bueno, qué bueno! (0)
15. Deutschland: Ulla Wiesner – Paradies, wo bist Du? (0)
15. Belgien: Lize Marke – Als het weer lente is (0)
15. Finnland: Viktor Klimenko – Aurinko laskee länteen (0)
[/wptabcontent] [wptabtitle]GEWINNER VIDEO[/wptabtitle] [wptabcontent
] [/wptabcontent] [/wptabs] [wptabs mode="horizontal"] [wptabtitle]1966: LUXEMBURG[/wptabtitle] [wptabcontent
]Der 11. Grand Prix Eurovision de la Chanson Européenne fand am 5. März 1966 in Luxemburg statt. Es nahmen 18 Länder teil. Als neue Regel wurde erstmals eingeführt, dass jedes Land nur Texte in seiner eigenen Sprache vortragen durfte. Dies wurde aufgrund des schwedischen Beitrages im letzten Jahr, als der Interpret ausschließlich auf Englisch sang, beschlossen. Italien entsandte zum dritten Mal Domenico Modugnozum Wettbewerb. 1958 und 1959 hatte er mit seinen Beiträge zwei Riesenhits, 1966 kam dann aber ein totaler Flopp mit Dio, come ti amo. Mit Milly Scott entsandte Niederlande zum ersten Mal eine farbige Sängerin zum Wettbewerb. Gewonnen hat Österreich mit Udo Jürgens und Mercie Cherié.
[/wptabcontent] [wptabtitle]PLATZIERUNGEN[/wptabtitle] [wptabcontent
]01. Österreich: Udo Jürgens – Mercie Chérie (31)
02. Schweden: Lill Lindfors & Svante Thuresson – Nygammal vals eller hip man svinaherde (16)
03. Norwegen: Åse Kleveland – Intet er nytt under solen (15)
04. Belgien: Tonia – Un peu de poivre, un peu de sel (14)
04. Irland: Dickie Rock – Come Back to Stay (14)
06. Schweiz: Madeleine Pascal – Ne vois-tu pas? (12)
07. Jugoslawien: Berta Ambrož - Brez besed (9)
07. Spanien: Raphael – Yo soy aquél (9)
09. Großbritannien: Kenneth McKellar – A Man Without Love (8)
10. Deutschland: Margot Eskens – Die Zeiger der Uhr (7)
10. Luxemburg: Michèle Torr – Ce soir je t’attendais (7)
10. Finnland: Ann Christine Nyström – Playboy (7)
13. Portugal: Madalena Iglesias – Ele e ela (6)
14. Dänemark: Ulla Pia – Stop – mens legen er god (4)
15. Niederlande: Milly Scott – Fernando en Philippo (2)
16. Frankreich: Dominique Walter – Chez nous (1)
17. Monaco: Tereza – Bien plus fort (0)
17. Italien: Domenico Modugno – Dio, come ti amo (0)
[/wptabcontent] [wptabtitle]GEWINNER VIDEO[/wptabtitle] [wptabcontent
] [/wptabcontent] [/wptabs] [wptabs mode="horizontal"] [wptabtitle]1967: WIEN[/wptabtitle] [wptabcontent
]Der 12. Eurovision Song Contest fand am 8. April 1967 in Wien im Großen Festsaal der Wiener Hofburg. Da Dänemark pausierte, kamen 17 Länder nach Wien. Wegen der zahlreichen 0-Punkte-Wertungen in den vergangenen Jahren, hat EBU das Wertungssystem der Jahre 1958 bis 1961 wieder eingeführt. Das sorgte für ein Chaos auf der Scoreboard. Die Moderatorin Erika Vaal produzierte die Sätze des Abends: “There is still a mistake at the scoreboard”, “May I interrupt you again” und “I’m so sorry”. Trotz Allem gewann Sandie Shaw aus Großbritannien erdrutschartig den Wettbewerb mit dem Song Puppet on a String und war die erste Teilnehmerin, die Barfüssig beim Wettbewerb aufgetreten ist.
[/wptabcontent] [wptabtitle]PLATZIERUNGEN[/wptabtitle] [wptabcontent
]01. Großbritannien: Sandie Shaw – Puppet on a String (47)
02. Irland: Sean Dunphy – If I Could Choose (22)
03. Frankreich: Noëlle Cordier – Il doit faire beau là-bas (20)
04. Luxemburg: Vicky Leandros - L’amour est bleu (17)
05. Monaco: Minouche Barelli – Boum Badaboum (10)
06. Spanien: Raphael – Hablemos del amor (9)
07. Belgien: Louis Neefs – Ik heb zorgen (8)
08. Schweden: Östen Warnerbring – Som en dröm (7)
08. Deutschland: Inge Brück – Anouschka (7)
08. Jugoslawien: Lado Leskovar – Sve ruže sveta (7)
11. Italien: Claudio Villa – Non andare più lontano (4)
12. Portugal: Eduardo Nascimento – O vento mudou (3)
12. Finnland: Fredi – Varjoon – suojaan (3)
14. Niederlande: Therese Steinmetz – Ringe-dinge-ding (2)
14. Österreich: Peter Horten – Warum es 100.000 Sterne gibt (2)
14. Norwegen: Kirsti Sparboe – Dukkemann (2)
17. Schweiz: Géraldine – Quel cœur vas-tu briser? (0)
[/wptabcontent] [wptabtitle]GEWINNER VIDEO[/wptabtitle] [wptabcontent
] [/wptabcontent] [/wptabs] [wptabs mode="horizontal"] [wptabtitle]1968: LONDON[/wptabtitle] [wptabcontent
]Der 13. Eurovision Song Contest fand am 6. April 1968 in der Royal Albert Hall in London statt und wurde wieder einmal von Katie Boyle moderiert. Am Wettbewerb, der zum ersten Mal in Farbe übertragen wurde, nahmen 17 Länder teil. Dieser Eurovision Song Contest war der Wettbewerb der Kuriositäten: Ursprünglich wollte der Komponist und Texter des spanischen Beitrags La, la, la Joan Serrat, den Song selbst vortragen. Dies wurde ihm nicht gestattet, da er darauf bestand, auf Katalanisch zu singen, was zu Francos Zeiten nicht erlaubt war. So hat der spanische Rundfunk entschieden Massiel zum Wettbewerb zu schicken. Der große Favorit auf den Sieg war jedoch der Song aus Großbritannien Congratulations, gesungen von Cliff Richrad. Alles deutete darauf hin, dass er den Wettbewerb gewinnen wird, doch es kam anders: Die vorletzte Jury – Deutschland – vergab zwei Punkte an Cliff Richard, aber sechs an die Spanierin Massiel, die dadurch in Führung ging – mit nur einem Punkt Vorsprung. Jugoslawien als letztes Land ignorierte aber beide Titel völlig, sodass es einen der größten Überraschungssiege der Eurovisionsgeschichte gab.
[/wptabcontent] [wptabtitle]PLATZIERUNGEN[/wptabtitle] [wptabcontent
]01. Spanien: Massiel – La, la, la (29)
02. Großbritannien: Cliff Richard – Congratulations (28)
03. Frankreich: Isabelle Aubret – La source (20)
04. Irland: Pat McGeegan – Chance of a Lifetime (18)
05. Schweden: Claes-Göran Hederström – Det börjar verka kärlek, banne mej (15)
06. Deutschland: Wencke Myhre – Ein Hoch der Liebe (11)
07. Belgien: Claude Lombard – Quand tu reviendras (8)
07. Monaco: Line & Willy – À chacun sa chanson (8)
07. Jugoslawien: Luci & Hamo – Jedan dan (8)
10. Italien: Sergio Endrigo – Marianne (7)
11. Portugal: Carlos Mendes – Verão (5)
11. Luxemburg: Chris Baldo & Sophie Garel – Nous vivrons d’amour (5)
13. Österreich: Karel Gott – Tausend Fenster (2)
13. Schweiz: Gianni Mascolo – Guardando il sole (2)
13. Norwegen: Odd Børre – Stress (2)
16. Niederlande: Ronnie Tober – Morgen (1)
16. Finnland: Kristina Hautala – Kun kello käy (1)
[/wptabcontent] [wptabtitle]GEWINNER VIDEO[/wptabtitle] [wptabcontent
] [/wptabcontent] [/wptabs] [wptabs mode="horizontal"] [wptabtitle]1969: MADRID[/wptabtitle] [wptabcontent
]Der 14. Eurovision Song Contest fand am 29. März 1969 in Madrid statt. 16 Länder nahmen teil, Österreich verzichtete, da sich Spanien damals in einer Diktatur befand. Der Künstler Salvador Dalí, ein Freund des Diktators Franco, war für die Werbung und teilweise für die künstlerische Gestaltung verantwortlich. Dieser Jahrgang bleibt in Erinnerung, weil gleich vier verschiedene Länder den Eurovision Song Contest gewannen: Spanien, Frankreich, Niederlande und Großbritannien. Da es kein Reglement für einen Gleichstand gab, wurden alle vier Länder zu Gewinnern erklärt.
[/wptabcontent] [wptabtitle]PLATZIERUNGEN[/wptabtitle] [wptabcontent
]01. Spanien: Salomé – Vivo cantando (18)
01. Großbritannien: Lulu – Boom Bang-a-Bang (18)
01. Niederlande: Lenny Kuhr – De Troubadour (18)
01. Frankreich: Frida Boccara – Un jour, un enfant (18)
05. Schweiz: Paola del Medico – Bonjour, bonjour (13)
06. Monaco: Jean Jacques – Maman, maman (11)
07. Irland: Muriel Day – The Wages of Love (10)
07. Belgien: Louis Neefs – Jennifer Jennings (10)
09. Schweden: Tommy Körberg – Judy, min vän (8)
09. Deutschland: Siw Malmkvist – Primaballerina (8)
11. Luxemburg: Romuald – Cathérine (7)
12. Finnland: Jarkko & Laura – Kuin silloin ennen (6)
13. Jugoslawien: Ivan & M’s – Pozdrav svijetu (5)
13. Italien: Iva Zanicchi – Due grosse lacrime bianche (5)
15. Portugal: Simone de Oliveira – Desfolhada portuguesa (4)
16. Norwegen: Kirsti Sparboe – Oj, oj, oj, så glad jeg skal bli (1)
[/wptabcontent] [wptabtitle]GEWINNER VIDEO[/wptabtitle] [wptabcontent
] [/wptabcontent] [/wptabs]