Wer ist Top und wer Flop?

Mit heutigem Tag wurden nun alle Einzelproben abgeschlossen, sowohl die der Semifinalisten, als auch die der Finalisten. Wie schaut´s nun aus? Wer ist Top und wer Flop?

Ich klaue dir den Auftritt

Mit den exklusiven Proben Clips von eurovision.tv kann man ziemlich genau den Eindruck bekommen, was kommende Woche auf uns zukommen mag. Die ESC-Fans werden sich bei einigen Auftritten denken „das kenne ich schon von irgendwo her“.

In der Tat bedienen sich einige Künstler, wenn auch nicht bewusst, dem ESC-Archiv. So z.B. Eliot aus Belgien, bei dem das Bühnenbild stark an die Bühnenbilder von Irland 2013 oder Ungarn 2016 erinnert,

oder Ana Odobescu aus Moldau, die sich die Sandfrau von der Ukraine 2011 wohl ausgeborgt hat, will man meinen.

Die Hölle auf der Erde Bühne

Im ersten Semifinale werden wir gleich zwei Songs auf der Bühne erleben, die wie direkt aus der Hölle performt werden – Georgien und Island. Vergleicht man die beiden Performances wirken Hatari aus Island harmlos,

während Oto Nemsadze und seine Männer die Bühne buchstäblich niederbrennen.

Gott sein Dank, gibt es dazwischen die himmlische und schwerelose Performance der Kate Miller-Heidke aus Australien, sonst könnte man denken, Georgien und Island gehören zusammen.

Multipliziere mich

Im zweiten Semifinale werden wir gleich zwei Performances sehen, bei denen die Hauptakteure sich vervielfachen werden – Sergey Lazarev aus Russland steht dank der Spiegeln 10fach auf der Bühne,

während Tamara Todevska aus Nordmazedonien „nur“ als siebenfache Protagonistin auf der Bühne zu sehen ist.

Der Rekord im Vervielfachen hält aber ein anderes Land, nämlich Deutschland. Laura und Carlotta sehen wir als 13faches Duo auf der Bühne!

Leider Nein

Wie jedes Jahr haben wir auch heuer einige Songs und Performances, die das Finale wahrscheinlich nicht erreichen werden. Zunächst Montenegro, bei dem weder der Song noch die Performance der Band D Mol aussagekräftig ist. Sechs Engeln für Charlie stehen auf der Bühne, alle in weiß gekleidet, bewegungstechnisch aber überhaupt nicht auf einander abgestimmt.

Kroatien ist auf fast ein sicherer Kandidat für das Hängenbleiben im Semifinale. Die weiße Flügeln auf dem Rücken des Sängers Roko, die eh schon auf jeder Plattform kritisiert wurden, wurden nicht nur nicht entfernt, sondern gleich noch in Gold gefärbt. Aus welchen Gründen auch immer.

Big Five und Israel

Die große positive Überraschung der fixen Finalisten ist die Performance von Bilal Hassani aus Frankreich. Er steht auf der Bühne gemeinsam mit einer etwas korpulenten Tänzerin, währenddessen auf der LED-Wand die Wörter wie Freedom, Difference und Tolerance projiziert werden. Die Botschaft auf den Punkt gebracht! Bravo!

Weitere exklusive Clips aller Teilnehmer findet ihr hier auf dem offiziellen Eurovision YouTube Channel.

Welche Performances gefallen euch am besten?

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