Armenien in Eurovision

Sirusho (2008) war die erste, die die beste Platzierung Armenien (4) erreichte.
Armenien nimmt seit 2006 am Eurovision Song Contest teil, schied seither nur einmal im Semifinale aus, 2011 in Düsseldorf mit der Sängerin Emmy und ihrem Boxring-Song Boom Boom.

Armenien gab sein Eurovision Song Contest Debüt beim Eurovision Song Contest 2006 in Athen mit Andre und dem Song Without Your Love. Das erste Ergebnis ließ sich sehen: Platz 8 im Finale mit 129 Punkten. Auch die zweite Teilnahme 2007 in Helsinki mit Hayko und Anytime You Need wurde mit einem 8. Platz im Finale belohnt. Dann kam 2008 Sirusho nach Belgrad und bescherte Armenien die beste Platzierung beim Eurovision Song Contest: Platz 4 mit Qele, Qele. Dieses Ergebnis könnte nur noch Aram Mp3 wiederholen, 2014 in Kopenhagen mit Not Alone.

Seit dem Debüt erhielt Armenien bis 2010 ausschließlich Platzierungen unter den besten zehn im Finale, was aber durch das Ausscheiden im Semifinale 2011 in Düsseldorf mit Emmy und Boom Boom sowie durch den 18. Platz der Dorians und Lonely Planet 2013 in Malmö und den 16. Platz der Genealogy und Face The Shadow 2015 in Wien unterbrochen wurde.

2012 hatte sich Armenien ursprünglich für die Eurovision Song Contest Teilnahme in Baku angemeldet. Auf Grund des großen Drucks armenischer Künstler und der allgemein angespannten Lage im Grenzgebiet um den Berg Karabach sagte Armenien schließlich ein paar Tage nach Einsendeschluss die Teilnahme doch noch ab. Dafür musste der armenische Rundfunk eine Geldstrafe an die EBU zahlen, die 50 % der Teilnahmegebühr entsprach.

2016 sang Iveta Mukuchyan den Song LoveWave beim Eurovision Song Contest in Stockholm und erreichte damit den 7. Platz im Finale. Denselben Platz erreichte auch Eva Rivas mit dem Song Apricot Stone beim Eurovision Song Contest 2010 in Oslo. Mit insgesamt sieben Top-10-Platzierungen ist Armenien seit Einführung der Semifinali im Jahr 2004 eines der erfolgreichsten Länder beim Wettbewerb.

2017 in Kiew sang die Sängerin Artsvik den Song Fly With Me, der übrigens von den selben Komponisten geschrieben wurde wie der Beitrag aus dem Jahr zuvor, und fuhr neben der Band Dorians 2013 in Malmö, das schlechteste Ergebnis des Landes in einem Finale – nur Platz 18 von 26 Teilnehmern.