Aserbaidschan in Eurovision

Ell/Nikki (2011)
Aserbaidschan gab 2008 in Belgrad sein Eurovision Song Contest Debüt, äußerte aber schon ein Jahr zuvor den Wunsch, einen Interpreten zum Eurovision Song Contest nach Helsinki zu schicken. Da zu dieser Zeitpunkt der nationale Rundfunk Ictimai jedoch noch kein EBU-Mitglied war, durfte er auch keinen Teilnehmer nach Helsinki entsenden.

Die ersten Teilnehmer Aserbaidschans waren dann Elnur Hüseynov & Samir Javadzade mit dem Song Day After Day (Platz 8 im Finale). Der zuständige Rundfunk Ictimai hat sich damals offenbar die Sorge um die Sicherheit der Interpreten in Belgrad gemacht, und diese 14 Tage lang von unzähligen Bodyguards begleiten lassen – sogar auf dem Weg zur Toilette!

In den Folgejahren erreichten die aserbaidschanischen Beiträge immer eine Platzierung unter die Top 5. 2009 in Moskau erreichten AySel & Arasch mit Always den dritten Platz. 2010 in Oslo 2010 gab es ein fünfter Platz für Safura und Drip Drop. Ein Jahr später gewannen dann Ell/Nikki mit Running Scared den Eurovision Song Contest 2011 in Düsseldorf. 2012 Zuhause in Baku erreichte Aserbaidschan mit Səbinə Babayeva und When Te Music Dies Platz vier. Wiederum ein Jahr später 2013 in Malmö gab es dann ein zweiter Platz für Farid Mammadov und Hold Me.

Seit 2014 kämpft Aserbaidschan mit den Platzierungen jenseits der Top 10. So landete Dilara Kazimova 2014 in Kopenhagen mit Start A Fire nur auf Platz 22. Elnur Hüseynov, der noch 2008 Achter wurde, kam 2015 in Wien mit Hour Of The Wolf nicht über dem Platz 12 hinaus. 2016 in Stockholm landete Samira mit Miracle nur auf Platz 17 und neulich in Kiew schaffte Dihaj mit Skeletons gerade mal auf Platz 14. Nicht desto trotz, gehört Aserbaidschan zu den wenigen Länder, die seit der ersten Teilnahme jedes Jahr das Finale erreicht.