29.04.Metropol-Wien-12Wien, Österreich – Auftaktevent zum ESC-Marathon im Wiener Metropol

Am 29. April 2015 gab es ein von Radio Wien initiiertes Eurovisionskonzert der besonderen Art im Wiener Metropol: Ehemalige österreichische ESC-Starter zelebrierten, begleitet von der Band The Bad Powells ihre Songs von damals. Das Publikum sang euphorisch mit und jede/r Künstler/in gab auch immer einen zweiten Song zum Besten. Moderiert wurde der Abend von „Mr. Hitparade“ Udo Huber, der in den 80er Jahren der Ö3 und TV-DJ der Nation war.

29.04.Metropol-Wien-3Den Reigen eröffnete Marianne Mendt, die mit Ihrem 70er Jahre Beitrag Musik frenetischen Applaus erntete und als Zugabe den „Kaisermühlen Blues“ gab.

Dann folgte das Duo Mess, dass mit ihrem ESC-Hit Sonntag choreographietechnisch und auch stimmlich perfekt das Publikum zum Toben brachte. Elisabeth Engstler gab außerdem Sandie Shows Puppet on a string barfuß zum Besten. Einfach hinreißend!

29.04.Metropol-Wien-4Der Künstler, der für Österreich als Hauptact und Backgroundsänger am häufigsten auf der ESC-Bühne war ist Gary Lux und auch er verstand es perfekt mit seinem ESC-Beitrag Kinder dieser Welt in neuerem rockigerem Soundarrangement zu begeistern. Er brachte als Zugabe einen neuen Song seiner aktuellen CD.

Thomas Forstner, der 25 Jahre lang – bis zu Conchita’s Sieg im letzten Jahr- den besten österreichischen Platz beim ESC (Platz 5!) verteidigte, gab Nur ein Lied und als Zugabe eine Hommage an seine Freundin den Song All of me von John Legend zum Besten. Und stimmlich hat es Thomas Forstner jedenfalls noch drauf, eine beachtliche Performance, die ebenfalls frenetisch vom Publikum gefeiert wurde.

29.04.Metropol-Wien-6Tony Wegas gab ebenfalls stimmgewaltig Zusammen geh’n zum Besten, und natürlich den Tom Jones Klassiker Kiss. Auch er verstand es das Publikum total mitzureißen!

Und last but not least unser ESC Stimmwunder Nadine Beiler, die neben ihrer Powerballade The secret is love den schwedischen Siegertitel 2012 Euphoria anstimmte.

Zwischendurch gab die Band Bad Powells auch Disconummern aus den 70er und 80er Jahren zum Besten und teilweise auch ESC-Songs vergangener Jahre. Die Musiker waren klasse, nur sorry, die Sängerin der Band hat zum Großteil Phantasietexte gesungen. Jeder im Publikum war textsicherer, und das war eigentlich der einzige Wehrmutstropfen des Abends.

29.04.Metropol-Wien-7Insgesamt war es eine mitreißende Show und es war einfach herrlich, für 3 Stunden in Nostalgie zu schwelgen und all diese ESC-Künstler/innen erleben zu dürfen. An dieser Stelle DANKE Conchita, denn ohne Ihren Sieg wäre das wohl nie zustande gekommen. Und auch den Künstler/innen merkte man an, dass Sie Spaß hatten und obwohl manche Beiträge schon 40 Jahre auf dem Rücken haben, Sie heute noch gekannt und geliebt werden. Und das ist wohl auch das Geheimnis der Eurovision, dass selbst Songs, die nicht gewonnen haben zu Evergreens werden.

Und noch ein Hinweis: Wer dieses Event verpasst hat, hat ihm OGAE-Eurofancafe www.eurofancafe2015.com , dass in der Eurovisionswoche seine Pforten öffnet die Chance, viele ehemalige Künstler live zu erleben! Geht hin, ihr werdet es nicht bereuen!

Harald Tamegger für eurovision-austria.com

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