Statistik-ZahlenEurovision Song Contest 2016, Das erste Semifinale – Statistisch gesehen, sollte Österreich das Finale in Stockholm erreichen. Wird das tatsächlich auch der Fall sein?

Geschichten, Zahlen, Fakten; jeder Eurovision Song Contest Fan beschäftigt sich irgendwann in seinem Leben damit. So habe ich mir auch die Zahlen seit Anbeginn des Wettbewerbs angeschaut und statistischen Ergebnis der beiden Semifinali ausgerechnet. Schauen wir uns das mal in Detail an.

ZOË, Foto: ORF/Milenko Badzic
Schafft ZOË für Österreich mit ihrem Song „Loin d´ici“ den Einzug ins Finale? Auf jeden Fall wird es schwierig!

Fangen wir gleich mit Österreich an, das im ersten Semifinale an den Start geht. Theoretisch sollten wir das Finale in Stockholm erreichen, denn Österreich befindet sich auf dem Platz 9 mit einem Platzierungsmittelwert von 8,5. Denselben Mittelwert hat auch Bosnien und Herzegowina, jedoch mit höherer Wahrscheinlichkeit einer Qualifikation Mindestens fünf Länder haben Bosnien und Herzegowina in den Top 3 – Kroatien, Montenegro, Niederlande, Österreich und Schweden. Österreich ist nur bei Spanien unter die Top 3.

Das Top-Ergebnis erzielte Griechenland mit einem Mittelwert von 3,4. Bei fünf Länder ist Griechenland auf Platz 1 – Malta, Niederlande, San Marino, Zypern und Spanien. Vier Länder haben die Griechen auf Platz 2 – Armenien, Aserbaidschan, Bosnien und Herzegowina. Bei zwei Länder befindet sich Griechenland auf Platz 3 – Moldau und Ungarn.

Auf dem ewigen Platz 2 ist Russland mit einem Mittelwert von 4,7. Armenien, Aserbaidschan, Estland und Moldau, alle ehemalige Sowjet Union Länder, sehen den Nachbar auf Platz 1. Griechenland, Montenegro und Zypern haben die Russen auf Platz 2, Kroatien und die Tschechische Republik auf Platz 3. Die restlichen Platzierungen seht ihr in dieser Tabelle:

2016-Semifinale1Das ist nur der statistisch ausgerechneter Ausgang für das erste Semifinale. Wie könnte es tatsächlich kommen: Griechenland, Russland, Aserbaidschan und Bosnien-Herzegowina sind Länder, die immer das Finale erreicht haben. Auf Grund dessen ist es anzunehmen, dass diese vier Länder auch heuer das Finale erreichen werden, wobei man den musikalischen Aspekt auch nicht aus den Augen verlieren soll. Apropos Musik; Moldau, Montenegro und San Marino senden heuer Beiträge, die schwer verdaulich sind. Diese drei Länder belegen statistisch neben Tschechien die letzten Plätze in der Tabelle – eine mehr als hohe Wahrscheinlichkeit, dass Moldau, Montenegro und San Marino heuer nicht das Finale erreichen werden. Also, suchen wir noch sechs Länder die sich ins Finale qualifizieren werden (wahrscheinlich).

Der kroatische Beitrag "Lighhouse", gesungen von Nina Kraljić, ist erst gestern online und erntet schon jetzt sehr gute Kritiken in den ESC-Kreisen.
Der kroatische Beitrag „Lighhouse“, gesungen von Nina Kraljić, ist erst seit gestern online und erntet schon jetzt sehr gute Kritiken in den ESC-Kreisen.

Kroatien, Ungarn, Estland – alle drei Länder, die theoretisch das Finale nicht erreichen – werden wahrscheinlich im Finale dabei sein, einfach weil sich deren musikalischen Beiträge von den restlichen Teilnehmer des ersten Semifinales abheben.

Welche drei Länder könnten potenziell noch das Finale erreichen: zunächst Niederlande und Armenien. Niederlande, weil es ein Easy Going Song zum Wettbewerb schickt, Armenien, weil sie 2011 nur einmal das Finale verpasst haben. Also, der Kampf um den letzten Startplatz im Finale wird hart: Island, Finnland, Österreich, Zypern – alle diese Länder haben eine Chance das Finale zu erreichen. Man darf auch nicht Tschechien und Malta vergessen, die ihre Beiträge noch nicht fixiert haben.

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