Der erste Eurovision Song Contest fand am 24. Mai 1956 in Lugano, Schweiz mit nur sieben Ländern statt und wurde von Lohengrin Filipello moderiert.

Zum ersten ESC sendete jedes Land zwei Songs ins Rennen. Dazu entsandte jedes Land auch zwei Juroren vor Ort, die jeden Song, auch die Beiträge des eigenen Landes, bewerteten. Luxemburg, das keine Juroren vor Ort hatte, bat die schweizer Kollegen um Aushilfe.

Beim ersten Eurovision Song Contest wurde nur Gewinner bekannt, alle anderen Platzierungen blieben geheim, die Wertungsbögen wurden vernichtet. Gewonnen hat Lys Assia aus der Schweiz mit dem Song Refrain. Im Laufe der Jahre hat man versucht die alte Fragebogen ausfindig zu machen, etwa durch die Interviews damaliger Jury-Mitglieder, leider vergebens.

Großbritannien, die Mutter der Popmusik, war beim ersten Wettbewerb nicht dabei. BBC versäumte die Anmeldefrist, übertrug aber den Wettbewerb live und zwar erst ab der 46. Minute, also dem zweiten Songdurchgang. Die Reaktionen der von der BBC im Anschluss befragten Zuschauer fielen desaströs aus: diese Song seien es ja wohl nicht wert, dass man sie sich anhöre – zumal noch in einer anderen Sprache! Auch Österreich und Dänemark versäumten die Anmeldefrist für den ersten Wettbewerb.

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