Der 8. Eurovision Song Contest fand am 23. März 1963 in London statt, da der französische Rundfunk nicht den Wettbewerb wieder austragen wollte.

Der ESC in London fand in zwei Sälen statt: Publikum und Moderatorin befanden sich in einem anderen Raum als die Künstler. Auch waren keine Mikrofone zu sehen und der Umbau zwischen den Darbietungen verlief recht schnell, so dass der Eindruck entstand, die Musikbeiträge seien vorher aufgezeichnet worden.

Für Luxemburg ging Griechin Nana Mouskouri mit dem Song A force de prier an den Start und sie war die erste Frau, die beim Wettbewerb mit Brille auftrat. Den Eurovision Song Contest gewann zum ersten Mal Dänemark mit Grethe & Jørgen Ingmann und Dansevise.

Eine kuriose Geschichte ereignete sich bei der Stimmenvergabe, die in der Startreihenfolge bekannt gegeben werden sollte. Als der norwegische Sprecher seine Stimmen in anderer Reihenfolge verkündete und er von der Moderatorin Katie Boyle hierauf hingewiesen wurde, erbat er sich Bedenkzeit bis zum Ende der Abstimmung. Am Schluss der Abstimmung teilte der Sprecher für Norwegen seine Wertung erneut mit, sie wich jedoch von der vorherigen ab, so dass nun Dänemark statt Schweiz vorne lag. Ende der 90er-Jahre konnten die alten Wertungsbögen ausfindig gemacht werden. Es stellte sich heraus, dass das zweite norwegische Ergebnis richtig war und Dänemark zu Recht gewonnen hatte.

Für Österreich ging die Israelin Carmela Corren mit dem Song Vielleicht geschieht ein Wunder an den Start. Der Song wurde von Erwin Halletz geschrieben und von Peter Wehle getextet. Österreich belegte unter 16 Teilnehmer den 7. Platz mit 16 Punkten.

Welche besondere Merkmale prägen den ESC-Jahrgang 1963? Es gibt mindestens zwei! Wisst ihr welche? Einfach die volle Show anschauen und eure Beobachtungen niederschreiben. Wir sind neugierig, ob ihr dasselbe sieht wie wir. :-)

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