AUSTRIA IN EUROVISION
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Österreich
nahm erstmals 1957 an der zweiten Ausgabe des Eurovision Song
Contest teil, blieb dem Wettbewerb aber neunmal fern: 1969
boykottierte man die Veranstaltung - die in Madrid stattfinden
sollte - da man der Diktatur Francos keine Plattform bieten wollte.
Im Jahr darauf verzichtete Österreich zusammen mit Finnland,
Norwegen, Portugal und Schweden aus Unzufriedenheit mit den
Gegebenheiten und Abstimmungsmechanismen der letztjährigen
Veranstaltung, nachdem vier Länder als Sieger hervorgegangen sind.
In den Jahren 1973 bis 1975 wurde aus Desinteresse verzichtet, 1998
und 2001 durfte wegen schlechter Vorjahresergebnisse kein Beitrag
eingereicht werden. 2006 wurde wegen schlechter Erfolgschancen und
aus Kritik an der musikalischen Qualität verzichtet. Auch im Jahr
2008 verzichtet ORF erneut an eine Teilnahme - man hatte "Angst",
dass die Semifinale nach Ost und West getrennt wird. Eine
unbegründete Erklärung, da schon im Vorfeld der Veranstaltung
eindeutig war, dass es keine Trennung nach Ost und West geben wird.
EUROVISION HISTORY
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Der
Eurovision Song Contest ist ein internationaler Musikwettbewerb, der
seit 1956 jährlich von der Europäischen Rundfunkunion (EBU) im
Rahmen der Eurovision veranstaltet wird. Die Premiere war stark von
dem Sanremo Festival beeinflusst, das bereits 1951 ins Leben berufen
wurde. Teilnahmeberechtigt sind beim ESC alle Staaten der EBU, der
zumeist europäische und einige Radio- und Fernsehstationen
asiatischer und afrikanischer Staaten angehören. Seit 1957 schickt
jedes teilnehmende Land ein Lied zum Eurovision Song Contest.
Der internationale Wettbewerb findet in der Regel im Land des Vorjahressiegers statt. Seit 2004 wird auch ein Halbfinale und Finale ausgetragen, und seit 2008 zwei Semifinale und ein Finale.
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