Der 36-Jährige fährt mit Too Late For Love zum ESC nach Tel Aviv

Soulpop für Schweden! Mit einem rekordverdächtigem Ergebnis von 181 Punkten gewann John Lundvik die 59. Ausgabe von Melodifestivalen. John Lundvik ist damit doppelt beim ESC vertreten: Einmal als Sänger und einmal als Komponist des britischen Beitrags Bigger Than Us. Bereits 2018 versuchte Lundvik es beim Melodifestivalen, kam dort mit My Turn auf den dritten Platz.

Im Finale traten zwölf Kandidaten an, die sich über eine von vier Semifinali bzw. Andra Chansen für heute Abend qualifiziert haben. Der Gewinner wurde von einer internationalen Jury und von den Zuschauern per Televoting und App gewählt. Eric Saade, Sarah Dawn Finer, Marika Carlsson und Kodjo Akolor führten durch die Show.

Der Gewinner des Melodifestivalen 2019

Schiefe Töne an vielen Stellen

Viele Sänger schienen heute nicht in ihrer Bestform zu sein. So war eigentlich John Lundvik der einzige Leadsänger des Abends, der fehlerfrei seinen Song präsentierte.

Rekordergebnis von der internationalen Jury

In der internationalen Jury saßen unter anderem einige bekannte Namen: ORF-Choreograph Marvin Dietmann (Österreich), Krista Siegfrids (Finnland), Bruno Berberes (Frankreich), Dana International (Israel). Weitere Juroren kamen aus Portugal, Australien, Zypern und Großbritannien. Sie gaben alle ihre zwölf Punkte an John Lundvik!

Buntes Rahmenprogramm zum Finale

Eröffnet wurde der Abend mit All night long von Felix Sandman & Benjamin Ingrosso. Außerdem gab es mehrere unterhaltsame Clips der EBU-Spokesperson Linda Woodruff alias Sarah D. Finer. Die Haus-und-Hof-Tänzer des schwedischen Fernsehens performten zu einer Instrumentalfassung von Benjamin Ingrossos ESC-Beitrag Dance You Off.

Als Intervall-Act mit Israel-Bezug performten Charlotte Perrelli (Take me to your Heaven) & Dana International (Diva). Neben ihren beiden ESC-Songs von 1998 und 1999 sangen sie ein Duett From Diva to Diva.

Buchmacher, sowie Experten, Blogger und Influencer vor Ort sahen John Lundvik als klaren Sieger. Als hartnäckigste Verfolger wurden Hanna Ferm & Liamoo, Bishara und Wiktoria genannt.

Das Ergebnis des Melodifestivalen 2019

  1. John Lundvik – Too Late for Love – 181 (96 Jury + 85 Televoting)
  2. Bishara – On My Own – 107 (38 + 69)
  3. Hanna Ferm & LIAMOO – Hold You – 107 (48 + 59)
  4. Jon Henrik Fjällgren – Norrsken (Goeksegh) – 74 (19 + 55)
  5. Mohombi – Hello – 74 (32 + 42)
  6. Nano – Chasing Rivers – 64 (54 + 10)
  7. Wiktoria – Not with Me – 64 (36 + 28)
  8. Arvingarna – I Do – 64 (27 + 37)
  9. Lise Ajax – Torn – 62 (39 + 23)
  10. Anna Bergendahl – Ashes To Ashes – 56 (20 + 36)
  11. Lina Hedlund – Victorious – 40 (32 + 8)
  12. Malou Prytz – I Do Me – 35 (23 + 12)

Neues Abstimmungssystem sorgt für verändertes Ergebnis

Das Abstimmungsverfahren wurde für das Melodifestivalen 2019 erneut abgewandelt. Die Zuschauerstimmen wurden in acht verschiedene Altersgruppen geordnet. Die SMS-Abstimmung wurde abgeschafft. Laut SVT gab es kaum noch Personen, die über eine SMS abgestimmt haben. Deswegen wurde nur per App & Televoting abgestimmt. Damit die internationalen Juroren nicht zu viel Einfluss auf das Endergebnis haben, wurde ihre Anzahl von elf auf acht gestutzt. Am Ende zählt also das Zuschauer- und Juryvoting genau gleich. Auf die Vor- und Nachteile der neuen Regeln bei der Abstimmung sind wir bereits eingegangen.

Interview mit dem Gewinner John Lundvik vor dem Finale

Interviews mit allen weiteren Finalisten und den Moderatoren

Jürgen, Marc und Salman haben die Interviews für Eurovision Austria geführt. Einen großen Dank an Euch!

So haben die Leser von Eurovision Austria abgestimmt

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