ESC2015-Semi2-Generalprobe (45)Berlin, Deutschland – Ab 2016 in Stockholm werden der Delegationen der Big Five und des Gastgeberlandes mehr Vorbereitungszeit eingeräumt.

Die Referenzgruppe des Eurovision Song Contest traf sich letzte Woche in Berlin und diskutierte über etwaige Verbesserungen für den Wettbewerb. Diesmal ginge es um die Big Five-Regelung, die schon öfters kritisiert wurde.

Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien sowie der jeweilige Gastgeber haben den Vorteil, dass sie immer fix für das Finale qualifiziert sind. Der Nachteil ist, im Gegensatz zu den qualifizierten Semifinalisten, sieht man nur einmal die Bühnenauftritte der fixen Finalisten. 2016 in Stockholm wird es nun anders: Die Big Five und der Gastgeber dürfen außer Konkurrenz ihre Bühnenauftritte in dem Semifinale zeigen, für das sie Stimmberechtigt sind, bleiben aber weiterhin für das Finale fix qualifiziert.

„Den Delegationen der Big Five und des Gastgeberlandes wird somit mehr Vorbereitungszeit eingeräumt.“, sagte der Jon Ola Sand, Vorstandsbeauftragter der EBU. „Damit das jeweilige Semifinale nicht verlängert wird, werden verkürzt Clips der Big Five und des Gastgebers gezeigt, die während der Jury-Generalprobe aufgezeichnet werden.“ – fügte Jon Ola hinzu.

Soweit wir das verstanden haben, bleibt es für den Zuschauer mehr oder weniger gleich: Bisher haben wir von den Big Five und dem Gastgeber kurze Ausschnitte aus den Preview Videos gesehen, stattdessen werden wir nun die Ausschnitte von der Generalprobe sehen.

Was denkst du über diese neue Regelung für die fixen Finalisten?