So kommt Österreichs Vertreterin an

PAENDA hat national und international für Wellen geschlagen. In sämtlichen Fanmedien wurde über PAENDA berichtet. Wir geben euch mal ein Bild darüber, was wir so in den Kommentaren aufgeschnappt haben.

„Wer ist das?“

Viele haben kein Bild von PÆNDA gehabt. Auch dadurch, dass die 31-Jährige keine Berührungspunkte mit dem Song Contest aufwies, kam die Wahl etwas überraschend. Nachdem der Hinweis kursierte, die Sängerin komme aus der Steiermark, tippten Leser auf Anna F.

„Klingt interessant!“

Für die meisten wiederrum war das ein Grund, sich mit der Sängerin zu beschäftigen. PÆNDA hat bereits schon mit EVOLUTION I ein Album herausgebracht und Videos auf YouTube veröffentlicht. Da liegt es nahe, dass man sich nach der Bekanntgabe erstmals ihre Songs anhört und die Videos ansieht. Das Feedback ist doch sehr vielversprechend.

Ex-Prinz-Blogger Benjamin Hertlein kommentierte:

Habe mir jetzt mal einen Großteil des Albums angehört – gefällt mir richtig gut!
(Benjamin Hertlein, ESC-kompakt)

Eine ähnliche Meinung vertritt ein weiterer Fan:

Ich bin immer wieder überrascht darüber, wie viele spannende Künstler es auch im deutschsprachigen Raum abseits des Mainstreams zu entdecken gibt
(floppy, Forum ESC-kompakt)

Ein schwedischer Leser schrieb:

Sehr interessante Wahl von Österreich. Mit einem guten Lied sehe ich Österreich wieder einmal richtig gut abschneiden.
(Schlagerman1, ESCunited)

Die Fans von wiwibloggs, weltweit größte englischsprachige Eurovision-Website, überschütteten die Kommentarspalten mit Lobhudeleien. Vor allem wird erwähnt, dass Österreich auf Qualität setze. Die Eindrücke fasst dieser Kommentar ganz gut zusammen:

Some serious stuff there! Thank you Austria :-) Since the country came back in 2011, it is simply great (expect in 2012… bruuuuh).

(WannaEatMySpaghetti, wiwibloggs)

Ein anderer Leser auf ESCunited war nicht so ganz begeistert von der Genre-Wahl:

Ich wollte Schlager. OK, warten wir auf 2020.
(LastDreamer, ESCunited)

„Warum nicht die Hyäne?“

Den Hype um den Song Contest entfachte im Herbst 2018 das Satire-Musikkollektiv Hyäne Fischer mit dem äußerst professionellen Musikvideo Im Rausch der Zeit. Es ernannte sich selbst zu Österreichs Vertreter beim Song Contest. Zu früh, wie sich herausstellte. Hierzulande lässt sich die Diskussion auf zwei Lager verteilen: Die Hyäne-Fischer-Anhänger und die PÆNDA-Fans. Die Empörten und die Zyniker dominieren:

Gute Entscheidung … wir hatten eh schon länger keinen letzten Platz mehr
(it’s my life, der Standard Forum)

Dem Standard gaben Hyäne Fischer auf Nachfrage ein schmissiges Zitat auf dem Weg:

PÆNDA singt für den ORF. Ich für Österreich!
(Hyäne Fischer, der Standard)

Buchautorin Stefanie Sargnagel kommentierte die Ablehnung Hyänes verschnupft, zwar satirisch, aber mit ziemlich derbem Proll-Sprech. Die Quittung kam sofort. Alle Zeitungen haben plötzlich über PÆNDA gesprochen. Sargnagels Twitter-Account wurde vorläufig gesperrt. Das wird sie aber nicht davon abhalten, weiterhin auf Sturm zu schalten. Ö3-Redakteur Eberhard Forcher reagierte auf den Tweet gelassen:

Im Verlieren zeigt sich die wahre Größe, oder auch nicht
(Eberhard Forcher)

Atmen wir noch einmal kurz durch. Zuletzt hatte Conchita in den Medien soviel Aufmerksamkeit auf sich gezogen und polarisiert. Vielleicht ist das ja ein gutes Zeichen?

8 COMMENTS

  1. absolut schwachsinniger text. miese musik. sie vertritt österreich. ich hatte nix zum mitreden dabei als östrerrreicher. wir werden letzter oder vorletzter!! die welt braucht musik die mitreisst die unterhält! nicht sowas!

  2. Ich hoffe, dass sich der Song von ihren bisherigen Veröffentlichungen unterscheidet. Sie zeigt kompositorische Schwächen bei Refrains. Man kann sie oft nur mühsam von den Strophen unterscheiden. Auch die scheinbar zufällig eingestreuten Noten und Taktwechsel irritieren. Es fehlen Höhepunkte.
    Hooks sind beim ESC wichtig, weil die meisten Zuseher das Lied dort zum ersten Mal hören und dann abstimmen sollen. Es ist nicht so dass sich die Zuseher da mehrmals reinhören werden um die guten Seiten zu entdecken. Die Wertung der Jury und die Inszenierung alleine kann keinen Teilnehmer retten. Ich sehe es auch nicht als gegeben, dass Jurys jemanden höher bewerten nur weil er auch der Komponist und/oder Produzent ist. Darauf würde ich mich nicht verlassen.

    • Der Song wurde nicht für den ESC geschrieben. Ich denke, sie wollte keine typischen Refrains schreiben.

  3. Hat eine gute stimme . aber ihre songs sind etwas fad. und nerven ein wenig. hoffe das der song contest beitrag mehr mitreisst.

  4. Ich bin auch sehr zufrieden. Als ich hörte, dass die Künstlerin aus der Steiermark kommt, habe ich sofort an Paenda gedacht. Endlich schicken wir Electro-Pop zum ESC, ein Genre in dem Österreich eine starke Musikszene sein eigen nennt. Ich freue mich schon auf den Titel. Die ganze Diskussion um Hyäne Fischer finde ich sehr eigenartig und unnötig. Mir geht’s um die Musik.

  5. Ich freue mich sehr auf Paenda und ihren Song,und bin mir jetzt schon sicher das sie eine hervorragende Wahl für den ESC war!!Mit Hyäne hätte man höchstens polarisiert und politisiert, der Song ist aber viel zu seicht und nervt schnell! Ich drücke Paenda die Daumen!

  6. Wir haben einen ganz besonderen Act für Tel Aviv und eine tolle Sängerin…und ich bin mir sicher der Song wird SPITZE….und für die ewigen Nörgler und Besserwisser und frustrierten Spinner …macht Euch mal locker und unterstützt unseren Act.

    • das sehe ich genau wie du!! Ich freue mich sehr auf den Song, und hoffe das er Tiefgang hat und die Ausstrahlung von Paenda wieder gibt!

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