Du planst eine Reise zum ESC nach Rotterdam in die Niederlande? Dann machst du dir sicherlich Gedanken darüber, wie man dort hin kommt und was es neben dem Song Contest sonst noch so Tolles in der Stadt zu sehen gibt.

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Anreise

Österreich

Von Wien aus fliegen KLM, Austrian Airlines und die Billigflug-Anbieter Level und EasyJet non-stop nach Amsterdam-Schiphol. Der günstigste Flug kostet 91 Euro (Stand: 31.12.2019). Mit dem InterCity (Preis: etwa 15 Euro) seid ihr in 20 Minuten in Rotterdam. Der Flughafen Schiphol ist zu Stoßzeiten überlastet. Bei der Rückreise sollte ihr vorsichtshalber eine Stunde Zeit bei der Sicherheitskontrolle einplanen.

Der niederländische Anbieter Transavia fliegt den kleinen Flughafen Rotterdam-Den Haag an. Mit dem Bus (Preis: rund 3 Euro) seid ihr in 20 Minuten am Hauptbahnhof. Auch hier gibt es noch Flüge ab 95 Euro.

Deutschland

Non-Stop-Flugverbindungen gibt es auch in Deutschland: KLM, Lufthansa und EasyJet fliegt von Hamburg, Berlin, München oder Frankfurt direkt nach Amsterdam-Schiphol. Allerdings sollte ihr es euch überlegen, ob ihr nicht lieber mit der Bahn ankommt. Die Bahnverbindung in die Niederlande ist ausgezeichnet und mitunter erwischt ihr sogar günstigere Preise, wenn ihr rechtzeitig bucht.

Schweiz

Von Basel, Genf und Zürich fliegen KLM oder EasyJet nach Amsterdam-Schiphol.

Transport

Tickets für die Fernzüge und den öffentlichen Nahverkehr bekommt ihr an den Fahrkartenautomaten. Haltet Fahrscheine immer griffbereit, da ihr diese immer wieder beim Ein- und Auschecken benötigt. Es gibt aufladbare Chipkarten, diese sind aber nicht sehr empfehlenswert für Touristen, da sie zusätzlich Geld kostet. Besser fahrt ihr mit der Rotterdam Welcome Card.

Rotterdam hat eine ausgezeichnete Verkehrsanbindung. U-Bahnen, Busse, Straßenbahnen und sogar Wasserbusse fahren durch die Stadt. Die Ahoy Arena liegt an der U-Bahn-Station Zuidplein. Vom Hauptbahnhof aus seid ihr in zirka 15 Minuten bei der Halle. Der EuroClub (zugänglich nur für akkreditierte Fans und Journalisten) ist diesmal fast nebenan: Er ist in der früheren Industrieanlage Maassilo.

Übernachtung

Obwohl Rotterdam keine Touristenströmen hat, sind die Hotelpreise nicht gerade billig. Das liegt daran, dass Rotterdam vor allem von Geschäftsreisenden lebt. Was ihr auf keinen Fall machen solltet: In überteuerte Wohnungen in der Nähe der Ahoy Arena euch einzuquartieren. Die eher einfachere Wohnlage ist es nicht wert.

Tipp: Von den Nachbarstädten Den Haag, Utrecht und Schiedam kommt ihr auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut nach Rotterdam und die Preise sind moderater.

Essen und Trinken

Die Lebensmittelpreise sind in etwa so wie ihr es gewohnt seid. Essen gehen scheint aber in den Niederlanden eine teure Sache zu sein. Selbst bei preiswerteren Restaurants findet ihr unter 10 Euro kaum ein Gericht.

Sehenswürdigkeiten

Rotterdam strotzt vor gelungener moderner Architektur. Die Hafenstadt wurde im Zweiten Weltkrieg völlig zerstört. Danach hat sich Rotterdam praktisch neu erfunden und sich zum „Manhattan an der Maas“ etabliert.

Die Erasmusbrücke verbindet den Norden mit dem Süden der Stadt. In der bogenförmigen Markthal findet ihr frische Lebensmittel und moderne Streetfood. Direkt daneben sind die exzentrischen Kubushäuser des niederländischen Architekten Piet Blom. Übernachten möchte man nicht wirklich in den beengten Räumen, aber toll schauen sie trotzdem aus. Herrlich anzüglich ist Santa Claus, eine Skulptur des amerikanischen Künstlers Paul McCarthy. Der Euromast ist einen Besuch wert, wenn ihr euch die Stadt in 180 Meter Höhe anschauen wollt. Vielleicht wird euch auch dann das Schiff, die SS Rotterdam auffallen. Es ist ein schwimmendes Haus mit Hotel, Restaurant, Museum und Wohnungen.

Mobiles Internet und Telefon

Wer einen Internettarif hat, der EU-Roaming inklusive hat, braucht sich keine Gedanken zu machen. Das mobile Internet ist in den Niederlanden superschnell. In fast jedem Café findet ihr einen W-LAN-Anschluss.

Tickets

Die Preise für die Shows sind nicht ganz so hoch wie zuletzt in Tel Aviv, aber auch nicht wirklich billig. Für das Fan-Package (3 Live-Shows und 3 Jury-Shows) hättet ihr 799 Euro hinblättern müssen. Es gibt Tickets im Einzelverkauf für bis zu 250 Euro über den offiziellen Anbieter Paylogic. Diese werden aber immer phasenweise verkauft. Da die tatsächliche Zahl der frei verkäuflichen Sitz- und Stehplätze sich ändern kann, sind Restkarten mitunter auch noch in den Wochen vor der Show verfügbar. Informiert euch am besten immer bei der offiziellen Homepage von eurovision.tv.