Russland 2014

Russland

RUNDFUNK: C1R | RTR
ERSTE TEILNAHME: 1994
HÖCHSTE PLATZIERUNG: 1 (2008)
HÖCHSTE PUNKTZAHL: 272 (2008)
NIEDRIGSTE PUNKTZAHL: 17 (1995)

AlsouRussiaRussland nimmt seit 1994 am Wettbewerb teil. Die erste Interpretin, die für Russland an den Start ging, war Youddiph. Mit ihrem Song Vječnij stranjik erreichte sie Platz 9 in Dublin. Legendär in Erinnerung, ihr Auftrittskleid. Ein Jahr drauf kam Filipp Kirkorow auf der Eurovision Bühne, mit einer grässlichen Frisur und einigen Goldketten um den Halls. Kein Wunder, dass er mit seinem Song Kolibjeljnaja dlja vulkana, der ohnehin kein Juwel der Eurovision Geschichte ist, nur auf Platz 17, mit ebenso 17 Punkte landete. 1996 wollte Andrei Kossinski nach Oslo, scheiterte aber mit Ja, eto ja bei der internen Vorausscheidung der EBU. 1997 sendete der Rundfunk die weltberühmte Diva Alla Pugatschowa nach Dublin. Noch bei der Generalprobe trug sie ein schwarzes langes Kleid, das sie dann bei der Live Übertragung mit einem Minirock austauschte. Keine gute Entscheidung – nur Platz 15 mit 33 Punkte für den Song Primadonna war das Endergebnis. Aufgrund schlechten Ergebnisse der vergangenen Jahren, durfte Russland beim Eurovision Song Contest 1998 in Birmingham nicht teilnehmen, jedoch entging das dem russischen Fernsehen. Sie wählten intern Tatjana Owsijenko mit Solnze mojo für den Wettbewerb, erst später schnallte der Rundfunk, dass er gar nicht teilnehmen darf. Darauf hin, verzichtete der Rundfunk 1999 auf eine Teilnahme. Das erste Top-Ergebnis kam 2000 in Stockholm mit Alsou. Sie erreichte mit Solo 2. Platz, 2009 moderierte sie dann den Wettbewerb in Moskau. Auch 2003 war Russland sehr erfolgreich: Mit nur 3 Punkte Rückstand hinter dem Gewinner und einem schrecklichen Gesang, erreichten die t.A.T.u. Gören mit Ne Ver’, Ne Boysia den dritten Platz in Riga. Seit Einführung der Semifinale 2004 mussten russischen Beiträge nie auf das Finale verzichten. Alle Beiträge überstanden die Qualifikation. Letztendlich gewann Russland 2008 mit Dima Bilan und dem von Timbaland komponiertem Song Believe. 2006 war Dima auch mit Never Let You Go für Russland am Start und erreichte damit den zweiten Platz im Finale. Legendär auch der Auftritt von Buranowskije Babuschki 2012 in Baku – Platz 2 mit dem Song Party For Everybody im Finale.