Slowenien_2015_1Ljubljana, Slowenien – RTVSLO bestätigte die vorläufige Teilnahme Sloweniens beim 61. Eurovision Song Contest in Schweden.

Geht es nach dem slowenischen Fernsehen RTVSLO, so gehört Slowenien demnächst mit den Worten I’m here for you schon unter die weiteren Teilnehmer des 61. Eurovision Song Contests in Schweden. Der Fernsehsender hat auf der Facebook-Seite der slowenischen Vorausscheidungsshow EMA, die schon seit 1996 existiert, in einem Posting die vorläufige Teilnahme in Stockholm verkündet.

Es steht allerdings noch nicht fest, ob es dabei bleibt, da die Teilnehmer noch Zeit dafür haben sich zu überlegen, ob sie nun fix beim Eurovision Song Contest 2016 teilnehmen oder doch nicht. Deshalb gibt es derzeit auch noch keine Details darüber, wann die Bewerbungsphase für Interessenten der slowenischen Teilnahme am Eurovision Song Contest stattfinden wird und ob es weiterhin bei demselben Format der Vorausscheidungsshow bleibt.

Dieses Jahr gab es sogar mehrere Spekulationen und Gerüchte über mögliche Gewinner des Eurovision Song Contest in Wien, zu denen auch Maraaya mit Here for you gehörte. Das slowenische Popduo, das aus dem Ehepaar Marjetka und Aleš besteht, konnte zwar im zweiten Halbfinale auf dem fünften Platz landen, für die Top 10 im Finale hat es leider nicht gereicht und somit landeten sie auf Platz 14.

Erfolgschancen in Stockholm?
Die Erfolge des Landes sind von Jahr zu Jahr sehr unterschiedlich, da Slowenien sich oft Jahre hintereinander nicht fürs Finale qualifiziert und dann plötzlich mit einem Song überrascht. 2007 kam Slowenien mit Alenka Gotar nach 3 Jahren endlich wieder ins Finale, danach bis 2010 wieder nicht. Da wurde nun Maja Keuc wieder als Interpretin geschickt und landete im Finale sogar auf Platz 13. Nach zwei Jahren, in denen sich Slowenien nicht fürs Finale qualifizieren konnte schaffte es Tinkara Kovač in Kopenhagen wieder, allerdings nur auf Platz 25. Woran das lag, mag vielleicht am politischen Voting der jeweiligen Blocks beim Eurovision Song Contest bis zu einem gewissen Jahr liegen. An den Beiträgen selbst kann es sicher nicht liegen, denn es gab schließlich auch tolle Lieder, die es leider nicht bis zum Sieg gebracht haben.

Dieses Jahr hat man sich Maraaya eingeprägt, die Kopfhörer wurden zur Marke und wenn man welche sah, verband man sofort damit das Duo damit und dachte eventuell an den Song. Ob man den nächste slowenische Vertreter auch so einprägen wird und ob es einen Besuch in unserem Nachbarland im Jahr 2017 geben wird? Wir werden es noch erfahren. Slowenien, wir hoffen auf ein Here for you in Stockholm!

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