Neun Acts treten an, um für Deutschland beim Eurovision Song Contest 2026 in Wien singen zu dürfen. Im „Deutschen Finale“ am 28. Februar fällt die Entscheidung.
Wer wird Deutschland beim Eurovision Song Contest 2026 vertreten?
Ganz unspektakulär gab unser deutscher Nachbar die Namen der neu Kandidaten seiner ESC-Vorentscheidung. Man behauptet, „der Jahrgang zeigt sich musikalisch so vielseitig wie selten zuvor. Unterschiedliche Sounds, markante Stimmen und persönliche Geschichten prägen das Teilnehmerfeld. Von Pop und Rock über gefühlvolle Balladen bis hin zu groovigen oder einfach gut gelaunten Songs reicht die Bandbreite – kreativ, abwechslungsreich und mit jeder Menge ESC-Potenzial.“ Ob das so ist, zeigt sich am 28. Februar.
Das deutsche Finale 2026 Kandidaten
- Bela – Herz
- Dreamboys The Band – Jeanie
- Laura Nahr – Wonderland
- Malou Lovis – when I´m with you
- Molly Sue – Optimist (Ha Ha Ha)
- MYLE – A OK
- Ragazzki – Ciao Ragazzki
- Sarah Engels – Fire
- wavvyboi – black glitter
Mehr Informationen über die Kandidaten gibt es hier auf eurovision.de 🡕.
🇩🇪 Deutschland beim Eurovision Song Contest
Deutschland ist seit der ESC-Premiere 1956 fester Bestandteil des Wettbewerbs und erlebte über die Jahrzehnte eine echte Achterbahnfahrt. Nach frühen Erfolgen mit Margot Hielscher mit Telefon, Telefon und Für zwei Groschen Musik folgten in den 1960ern sowohl Top-10-Platzierungen als auch Tiefpunkte – darunter zwei letzte Plätze mit null Punkten 1964 Man gewöhnt sich so schnell an das Schöne von Nora Nova und 1965 Paradies, wo bist du? von Ulla Wiesner. In den 1970ern und frühen 1980ern zählte Deutschland zur Spitze: Katja Ebstein mit Wunder gibt es immer wieder (1970), Diese Welt (1971) und Theater (1980), Mary Roos mit Nur die Liebe lässt uns leben (1972), Lena Valaitis mit Johnny Blue (1981), Nicole mit dem Siegertitel Ein bißchen Frieden (1982), Wind mit Für alle (1985) und Lass die Sonne in dein Herz (1987) prägten diese Erfolgsphase.
Seit den späten 1980ern wechseln sich Erfolge und Rückschläge ab. Als Big-Five-Mitglied ist Deutschland seit 1997 fix fürs Finale gesetzt und feierte Highlights mit Guildo Horn und Guildo hat euch lieb (1998), Sürpriz mit Reise nach Jerusalem – Kudüs’e seyahat (1999), Stefan Raab mit Wadde hadde dudde da? (2000) und dem zweiten Sieg 2010 durch Lena mit Satellite. In den letzten Jahren dominierten jedoch hintere Platzierungen, darunter mehrere letzte Plätze mit Black Smoke, Ghost, I Don’t Feel Hate, Rockstars und Blood & Glitter. Lichtblicke waren Michael Schulte 2018 mit You Let Me Walk Alone, (Platz 4) sowie Isaak 2024 mit Always on the Run (Platz 12). 2025 erreichten Abor & Tynna mit Baller Platz 15.




