Rumänien: 68 Acts im Rennen um das Ticket nach Wien

TVR, der rumänische öffentlich-rechtliche Rundfunk, hat die 68 Semifinalisten der Selecția Națională 2026 bekannt gegeben.

68 Beiträge sind noch im Rennen

Aus insgesamt 101 eingereichten Songs wählte eine Fachjury 68 Beiträge 🡕 aus, die sich nun für das Semifinale der nationalen Vorentscheidung qualifiziert haben. Unter den ausgewählten Acts befinden sich mit WRS auch ein ehemaliger rumänischer Eurovision-Teilnehmer sowie frühere Selecția-Națională-Kandidaten. Daneben sind zahlreiche etablierte Namen der rumänischen Musikszene vertreten.

Die nächste Auswahlrunde findet vom 9. bis 11. Februar statt. In diesem Zeitraum präsentieren die Semifinalisten ihre Beiträge live vor der Jury, die anschließend zehn Acts für das Finale bestimmt. Die Bekanntgabe der Finalisten erfolgt am 12. Februar im Telejurnal um 20:00 Uhr (MEZ), live auf TVR 1, TVR INFO sowie auf tvrplus.ro.

Das Finale der Selecția Națională 2026 ist für den 4. März angesetzt. Eine Jury entscheidet dann darüber, wer Rumänien beim Eurovision Song Contest 2026 in Wien vertreten wird.

🇷🇴 Rumänien beim Eurovision Song Contest

Rumänien nahm erstmals Anfang der 1990er-Jahre Anlauf beim Eurovision Song Contest, blieb jedoch zunächst erfolglos. Nach dem verpassten Debüt 1993 mit Nu pleca von Dida Drăgan folgte 1994 ein schwacher Einstand durch Dan Bittman und Dincolo de nori. Erst ab 2002 stellte sich nachhaltiger Erfolg ein: Monica Anghel & Marcel Pavel erreichten mit Tell Me Why Platz 9, 2005 gelang Luminița Anghel & Sistem mit Let Me Try der Durchbruch und Rumäniens bis dahin bestes Ergebnis auf Platz 3. Weitere Höhepunkte folgten 2006 mit Mihai Trăistariu mi Tornerò, Platz 4 und 2010 mit Paula Seling & Ovi, die mit Playing with Fire erneut Platz 3 erzielten – bis heute das beste rumänische Resultat.

In den folgenden Jahren wechselten sich solide Platzierungen und Rückschläge ab. Nach einem letzten großen Erfolg 2017 durch Ilinca feat. Alex Florea mit Yodel It! (Platz 7) verpasste Rumänien mehrfach den Finaleinzug. Zwar brachte WRS das Land 2022 mit Llámame noch einmal ins Finale, doch 2023 folgte mit D.G.T. (Off and On) von Theodor Andrei ein historischer Tiefpunkt: letzter Platz im Halbfinale ohne einen einzigen Punkt. 2024 zog sich Rumänien aus finanziellen Gründen zurück, ehe TVR am 30. Oktober 2025 die Rückkehr zum Eurovision Song Contest 2026 ankündigte.

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