Das große ESC-Finale 2026 in Wien steht bevor: 25 Länder kämpfen heute Abend beim 70. Eurovision Song Contest um den Sieg. Nach zwei spannenden Semifinals erwartet das Publikum eine Show voller Emotionen, spektakulärer Auftritte und musikalischer Vielfalt – und die Entscheidung könnte kaum spannender sein.
Nach zwei spannenden Semifinalen steht das Teilnehmerfeld für das große Finale des Eurovision Song Contest 2026 fest. Heute Abend kämpfen in der Wiener Stadthalle insgesamt 25 Länder um den begehrten Sieg bei der 70. Ausgabe des Musikwettbewerbs. Millionen Zuschauer in ganz Europa und darüber hinaus werden verfolgen, welches Land mit seinem Song, seiner Performance und seiner Bühneninszenierung am meisten überzeugen kann. Die Jubiläumsausgabe verspricht ein abwechslungsreiches Finale mit starken Popnummern, emotionalen Balladen und spektakulären Showelementen.
Besonders groß ist die Vorfreude in Österreich, das als Gastgeberland im Mittelpunkt des Geschehens steht. Der heimische Beitrag hofft auf die Unterstützung des Publikums und auf ein erfolgreiches Ergebnis vor eigener Kulisse. Wie jedes Jahr dürfte die Entscheidung bis zur letzten Punktevergabe spannend bleiben, wenn Jury- und Publikumsstimmen zusammengeführt werden. Eines ist schon jetzt sicher: Das ESC-Finale 2026 wird ein Abend voller Musik, Emotionen und unvergesslicher Momente.
Die Startreihenfolge im ESC-Finale 2026: Ein wichtiger Showfaktor
Die Startreihenfolge im ESC-Finale 2026 spielt wie jedes Jahr eine wichtige Rolle für den Verlauf des Abends. Sie wird von den Produzenten so festgelegt, dass möglichst viel Abwechslung zwischen den verschiedenen Musikstilen entsteht und eine spannende Show entsteht. Dadurch folgen beispielsweise schnelle Popnummern nicht direkt aufeinander, sondern werden mit Balladen oder ruhigeren Beiträgen gemischt.
Für viele Fans ist besonders interessant, welche Länder das Finale eröffnen oder den Abend beschließen, da diese Startplätze oft als besonders einprägsam gelten. Auch die Position in der zweiten Hälfte des Abends wird häufig als Vorteil gesehen, da die Beiträge dort oft stärker im Gedächtnis bleiben. Letztlich entscheidet jedoch nicht die Startnummer über den Sieg – sondern die Performance am Finalabend selbst.
Der „Fluch“ der Startnummer 2
Beim Eurovision Song Contest gilt die Startnummer 2 unter Fans oft als „unglückliche“ Position. Hintergrund ist die Annahme, dass Beiträge, die sehr früh im Finale auftreten, schneller aus dem Gedächtnis der Zuschauer verschwinden – besonders, wenn später noch viele starke Performances folgen. Die Nummer 2 liegt dabei direkt nach dem Opening und muss sich gegen den gesamten weiteren Showverlauf behaupten. Auch wenn es immer wieder Ausnahmen und erfolgreiche Platzierungen gibt, hält sich dieser sogenannte „Fluch der Startnummer 2“ hartnäckig in der ESC-Fangemeinde. Und heuer trifft dieser „Fluch“ Deutschland.
- Dänemark – Søren Torpegaard Lund – Før Vi Går Hjem
- Deutschland – Sarah Engels – Fire
- Israel – Noam Bettan – Michelle
- Belgien – ESSYLA – Dancing on the Ice
- Albanien – Alis – Nân
- Griechenland – Akylas – Ferto
- Ukraine – LELÉKA – Ridnym
- Australien – Delta Goodrem – Eclipse
- Serbien – LAVINA – Kraj Mene
- Malta – AIDAN – Bella
- Tschechien – Daniel Zizka – CROSSROADS
- Bulgarien – DARA – Bangaranga
- Kroatien – LELEK – Andromeda
- Großbritannien – LOOK MUM NO COMPUTER – Eins, Zwei, Drei
- Frankreich – Monroe – Regarde !
- Moldau – Satoshi – Viva, Moldova!
- Finnland – Linda Lampenius x Pete Parkkonen – Liekinheitin
- Polen – ALICJA – Pray
- Litauen – Lion Ceccah – Sólo Quiero Más
- Schweden – FELICIA – My System
- Zypern – Antigoni – JALLA
- Italien – Sal Da Vinci – Per Sempre Sì
- Norwegen – JONAS LOVV – YA YA YA
- Rumänien – Alexandra Căpitănescu – Choke Me
- Österreich – COSMÓ – Tanzschein
So könnt ihr das große Finale live verfolgen
Die Show heute Abend wird ab 21:00 Uhr erneut auf dem offiziellen ESC-YouTube-Kanal gestreamt. In Österreich überträgt ORF 1 live im Fernsehen sowie im Stream auf ORF ON 🡕. Auch heute Abend um 20:15 Uhr stimmt ORF 1 mit der traditionellen Sendung „Mr. Song Contest proudly presents“ auf den ESC-Abend ein. Gastgeber ist wie immer Andi Knoll, der auch wieder durch die Live-Übertragung führt. Nach dem Finale gibt es eine Pressekonferenz mit dem Gewinner. Die kann hier 🡕 angeschaut werden.




