TRM, der öffentlich-rechtliche Rundfunk Moldaus, hat die Finalisten der Selecția Națională 2026 bekannt gegeben.
16 Acts erreichen Finale in Chișinău
Nach dem Ende der Bewerbungsphase wurden 36 Acts zu Vorsingen in die TRM-Studios nach Chișinău eingeladen. Diese fanden gestern statt, wobei sich 16 Künstler für das Live-Finale durchsetzen konnten. Erstmals seit 2015 verzichtete der Sender darauf, die Auditions live zu übertragen.
Selecția Națională 2026 Finalisten
- Sasha Flowers – Can do more
- Evghenii Avramov & ALenin Ivan – Foc la ghete
- Adelisha – Alegria
- Artiom Topal – Money
- Pavel Orlov – Can’t say goodbye
- Ilinca Siviroveanu – Running through the rain
- Bacho – Tata
- Satoshi – Viva, Moldova
- Curly – Respir liber
- DAYANA – Doina
- Emforia – Tipare
- Katy Rain – Dance & Cry
- Cristy Rouge – Bliss
- Maxim Zavidia – Alo
- Valleria – Valerian Steel rai di ri di dam
- Catalina Solomac – Pink Margarita
Alle Songs sind auch in dieser Playlist 🡕 zu hören.
Das Finale der Selecția Națională 2026 ist für den 17. Januar in der Chișinău Arena angesetzt. Über den Sieger entscheidet ein ausgewogenes Mix-System: Fünf internationale Jurymitglieder, 15 moldauische Juroren und das Publikum steuern jeweils ein Drittel der Gesamtwertung bei. Zusätzlich will TRM den Gewinner finanziell unterstützen und ihn auf dem Weg zum Eurovision Song Contest auch produktionstechnisch begleiten.
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🇲🇩 Moldau beim Eurovision Song Contest
Moldau nimmt seit 2005 am Eurovision Song Contest teil und erzielte gleich zum Auftakt mit Zdob și Zdub und Bunica bate toba einen starken sechsten Platz. In den folgenden Jahren wechselten Finaleinzüge und Semifinal-Aus: 2007 gelang mit Natalia Barbu und Fight erneut ein Top-10-Ergebnis, 2012 und 2013 verpasste man mit Platz 11 jeweils knapp die Top 10, während 2014 mit dem letzten Platz im Semifinale der Tiefpunkt folgte. Ab 2017 begann eine stabile Erfolgsphase: SunStroke Project erreichten mit Hey Mamma Platz 3 – das beste Resultat der Landesgeschichte. 2018 folgte mit DoReDoS und My Lucky Day erneut eine Top-10-Platzierung, und bis 2023 erreichten alle moldauischen Beiträge – mit Ausnahme von 2019 – das Finale. 2022 belegten Zdob și Zdub & Frații Advahov mit Trenulețul Platz 7 und wurden im Televoting sogar Zweite. 2024 verpasste das Land erstmals seit 2019 wieder das Finale. Anfang 2025 zog der Rundfunk Teleradio-Moldova seine Teilnahme kurzfristig zurück, begründet mit künstlerischen, wirtschaftlichen und administrativen Problemen. Insgesamt erreichte Moldau fünf Top-10-Platzierungen, schied sechsmal im Semifinale aus und landete neunmal in der linken Tabellenhälfte – eine Bilanz, die Moldau zu den erfolgreicheren kleineren ESC-Ländern macht.




