Die Kandidaten und ihre Songs des Festival da Canção sind veröffentlicht – und Fans dürfen sich auf eine bunte Mischung aus neuen Talenten und erfahrenen Musikern freuen. Wer am Ende Portugal nach Wien zum Eurovision Song Contest schickt, bleibt aber noch spannend.
Portugal enthüllt Teilnehmer und Songs fürs Festival da Canção 2026
Portugal sorgt wieder für Spannung: Wer beim diesjährigen Eurovision Song Contest in Wien antreten wird, steht noch nicht fest – aber die Fans des Festival da Canção können sich schon jetzt freuen. Gestern Mittag hat der öffentlich-rechtliche Sender RTP die Teilnehmer und Songs des Festivals veröffentlicht – und die ersten Hörproben versprechen eine bunte Mischung aus neuen Talenten und erfahrenen Musikern.
Das Festival da Canção ist seit Portugals ESC-Debüt 1964 die nationale Vorentscheidung und ein echtes Highlight der Musikszene. Wer 2026 gewinnt, ist zwar nicht automatisch für den ESC gesetzt, die Spannung steigt trotzdem: Endlich wird klar, wer auf der Bühne stehen und um den Sieg kämpfen wird. Schon jetzt gibt das Festival einen Vorgeschmack auf die musikalische Vielfalt und die spannenden Songs, die Portugal vielleicht bald nach Wien schicken könnten.
Festival da Canção 2026 / Semifinale 1 / 21. Februar
- AGRIDOCE – Onde quero estar
- André Amaro – Dá-me a tua mão
- Bateu Matou – Nos teus olhos
- Dinis Mota – Jurei
- Evaya – Sprint
- Marquise – Chuva
- Mario Marta – Pertencer
- Nunca Mates o Mandarim – Fumo
Festival da Canção 2026 / Semifinale 2 / 28. Februar
- Bandidos do Cante – Rosa
- Francisco Fontes – Copiloto
- Gonçalo Gomes – Doce ilusão
- Inês Sousa – O filme ao contrário
- Jacaréu & Ana Margarida – O-pi-ni-ão
- João Ribeiro – Canção do querer
- Sandrino – Disposto a tudo
- Silvana Peres – Não tem fim
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🇵🇹 Portugal beim Eurovision Song Contest
Portugal nahm erstmals 1964 am Eurovision Song Contest teil – der Start verlief allerdings holprig, denn António Calvário landete mit Oração zusammen mit Deutschland, Jugoslawien und der Schweiz auf dem letzten Platz ohne Punkte. In den folgenden Jahrzehnten pendelte Portugal zwischen Mittelfeld und unteren Rängen, nur vereinzelt gelang eine Top-Platzierung: Carlos Mendes erreichte 1972 mit A festa da vida Platz 7, José Cid 1980 mit Um grande, grande amor ebenfalls Platz 7, und 1996 holte Lúcia Moniz mit O meu coração não tem cor Platz 6. Immer wieder gab es Pausen oder Semifinal-Ausfälle, teils wegen finanzieller Engpässe oder interner Senderreformen.
Der große Durchbruch gelang 2017: Salvador Sobral gewann mit Amar pelos dois nicht nur den Contest, sondern stellte mit 758 Punkten auch den bis heute gültigen Rekord auf. Seitdem konnte Portugal seine Performance deutlich verbessern: Als Gastgeber 2018 landete das Land zwar mit O jardim auf dem letzten Platz, danach schafften Beiträge wie Maro 2022 mit Saudade, saudade Platz 9 und 2024 Iolanda mit Grito Platz 10 wieder Top-Ten-Ergebnisse. Insgesamt bleibt Portugal ein Land mit durchwachsenen ESC-Ergebnissen, zeigt seit 2018 aber einen klaren Aufwärtstrend.




