Das Finale des Eurovision Song Contest 2026 findet am 16. Mai statt. Insgesamt stehen 25 Länder auf der Bühne: 20 Beiträge qualifizieren sich aus den beiden Semifinals, hinzu kommen die fix gesetzten Länder Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien sowie Gastgeber Österreich. Über den Sieg entscheiden Jury und Publikum aus allen 35 teilnehmenden Ländern gemeinsam.
Deutschland / Sarah Engels / Fire
Sarah Engels 🡕 wurde bekannt 2011 als Zweitplatzierte der Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“. Ihre Debütsingle Call My Name und das Album Heartbeat erreichten hohe Chartplatzierungen; später feierte sie auch im Duo Sarah & Pietro Erfolge. Ab 2018 startete sie unter ihrem Geburtsnamen neu und veröffentlichte mehrere Soloalben, zuletzt 2025 das Doppelalbum Strong Girls Club. Parallel war sie in zahlreichen TV-Formaten präsent, gewann unter anderem „Dancing on Ice“ und „The Masked Singer“ und stand 2025 im Kölner Musical „Moulin Rouge!“ auf der Bühne. Im Mai vertritt sie Deutschland im Finale des Eurovision Song Contest 2026 mit dem Song Fire, der von Valentin Boes, Dario Schürmann, Raphael Lott, Luisa Heinemann und Sarah Engels geschrieben wurde.
Frankreich / Monroe / Regarde !
Monroe Vata Rigby, bekannt unter dem Künstlernamen Monroe 🡕, ist eine französisch-US-amerikanische Sängerin. Sie wurde als Tochter einer Französin und eines US-Amerikaners geboren und verbrachte ihre Kindheit in den Vereinigten Staaten. Schon früh begann sie zu singen und entdeckte im Kirchenchor ihre Begeisterung für klassische Musik; später erhielt sie eine Gesangsausbildung und lernte außerdem Klavier. Im Januar 2025 gewann sie die elfte Staffel der Musikshow „Prodiges“ auf France 2, in deren Finale sie mit der Arie Der Hölle Rache aus „Die Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart überzeugte. Nach ihrem Sieg unterschrieb sie einen Plattenvertrag bei Warner Music und veröffentlichte im November 2025 ihr Debütalbum mit klassischen Stücken und Crossover-Titeln, darunter L’hymne à l’amour von Édith Piaf sowie Over the Rainbow aus dem Film „Der Zauberer von Oz“.
Großbritannien / Look Mum No Computer / Eins, Zwei, Drei
Sam James Bartle, besser bekannt als Look Mum No Computer 🡕, ist ein britischer Musiker, YouTuber und Elektronik-Tüftler, der mit selbstgebauten Synthesizern aus Vintage-Technik und ungewöhnlichen Alltagsgeräten bekannt wurde. Auf seinem Kanal verbindet er Musik, Technik und Experimentierfreude und betreibt zudem das Museum „This Museum Is Not Obsolete“ im englischen Ramsgate. Seit 2013 veröffentlicht er Videos, entwickelt eigene Instrumente, komponiert Musik und realisiert kreative Projekte bis hin zu einem Videospiel. 2026 erreichte er einen neuen Karrierehöhepunkt, als er als Vertreter des Vereinigten Königreichs für den Eurovision Song Contest ausgewählt wurde.
Italien / Sal Da Vinci / Per sempre si
Sal Da Vinci 🡕, bürgerlich Salvatore Michael Sorrentino, ist ein italienisch-amerikanischer Sänger und Schauspieler. Als Sohn des neapolitanischen Entertainers Mario Da Vinci stand er bereits als Kind auf der Bühne und wirkte in den 1970er- und 1980er-Jahren auf Alben seines Vaters sowie in Filmen an der Seite von Carlo Verdone und Alberto Sordi mit. Sein Solodebüt gab er 1981 mit ’O guappo ’nnammurato, landesweit bekannt wurde er in den 1990er-Jahren unter anderem mit dem Titel Vera.2009 erreichte er beim Sanremo-Festival mit dem Song Non riesco a farti innamorare Platz drei. Nach zahlreichen Alben und Theaterprojekten gelang ihm 2024 mit Rossetto e caffè ein viraler Hit. 2026 gewann er schließlich das Sanremo-Festival 2026 mit dem Song Per sempre sì.
Österreich / COSMÓ / Tanzschein
Benjamin Gedeon 🡕, bekannt als COSMÓ, ist ein österreichischer Singer-Songwriter, der im burgenländischen Halbturn aufwuchs und früh zur Musik fand – mit musikalischer Früherziehung, Klavierunterricht ab sechs Jahren und Gesangsausbildung seit seinem 13. Lebensjahr. Schon als Teenager schrieb und produzierte er eigene Songs, erreichte 2022 bei „The Voice Kids“ in Deutschland mit Coach Álvaro Soler das Finale und gewann 2021 mit seinem Jazzstück Fall into Your Arms den Nachwuchswettbewerb „podium.jazz.pop.rock…“. 2026 setzte er sich bei der ESC-Vorentscheidung „Vienna Calling – Wer singt für Österreich?“ mit dem Song Tanzschein durch und wird damit Österreich beim Eurovision Song Contest vertreten; sein Markenzeichen ist ein blauer Stern unter dem rechten Auge, während das akzentuierte „Ó“ seines Künstlernamens auf seine ungarischen Wurzeln verweist.




