Zwölf Acts gehen bei der rumänischen Vorentscheidung Selecția Națională 2026 an den Start. Zehn direkt qualifizierte Teilnehmer wurden bereits vergangene Woche vorgestellt, am Sonntag kamen noch zwei Wildcards hinzu. Mitdabei ist der ehemaligen ESC-Teilnehmer WRS.
12 Acts bei Selecția Națională 2026
Insgesamt wurden 101 Songs eingereicht, 67 Acts lud der Sender TVR zu Auditions vom 9. bis 11. Februar ein. Die Jury bestimmte daraus zehn Finalisten, während fünf weitere Beiträge zunächst auf eine Wildcard hofften. Eigentlich sollte nur der meistgeklickte Song auf YouTube nachrücken, kurzfristig änderte TVR jedoch die Regeln und vergab gleich zwei zusätzliche Startplätze im Finale der Vorentscheidung. Die Bekanntgabe erfolgte am Sonntagabend.
Das Finale der rumänischen Vorentscheidung Selecția Națională 2026 steigt am Mittwoch, 4. März 2026, im TVR Studio 3 in Bukarest. Wer das Ticket gewinnt, entscheidet diesmal ausschließlich eine Jury — das Publikum hat also kein Mitspracherecht.
Teilnehmer und ihre Songs
- Alejandro Zandes & Emil Rengle – Bailando Solo
- Alexandra Căpitănescu – Choke Me
- Antonio Pican – Humans (Wildcard)
- Edward Maya x LavBbe x COSTI – Everybody needs Somebody
- Emy Alupei – Tili Bom
- HVNDS – DOR
- Monica Odagiu – Fereăstra pentru un Orb
- Olivia Addams – Croco
- Robert Lukian – Fire to the Lies
- Vanu – Therapy Enemy
- WRS – All the Way (Wildcard)
- Yguana – Happy Birthday
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🇷🇴 Rumänien beim Eurovision Song Contest
Rumänien nahm erstmals Anfang der 1990er-Jahre Anlauf beim Eurovision Song Contest, blieb jedoch zunächst erfolglos. Nach dem verpassten Debüt 1993 mit Nu pleca von Dida Drăgan folgte 1994 ein schwacher Einstand durch Dan Bittman und Dincolo de nori. Erst ab 2002 stellte sich nachhaltiger Erfolg ein: Monica Anghel & Marcel Pavel erreichten mit Tell Me Why Platz 9, 2005 gelang Luminița Anghel & Sistem mit Let Me Try der Durchbruch und Rumäniens bis dahin bestes Ergebnis auf Platz 3. Weitere Höhepunkte folgten 2006 mit Mihai Trăistariu mi Tornerò, Platz 4 und 2010 mit Paula Seling & Ovi, die mit Playing with Fire erneut Platz 3 erzielten – bis heute das beste rumänische Resultat.
In den folgenden Jahren wechselten sich solide Platzierungen und Rückschläge ab. Nach einem letzten großen Erfolg 2017 durch Ilinca feat. Alex Florea mit Yodel It! (Platz 7) verpasste Rumänien mehrfach den Finaleinzug. Zwar brachte WRS das Land 2022 mit Llámame noch einmal ins Finale, doch 2023 folgte mit D.G.T. (Off and On) von Theodor Andrei ein historischer Tiefpunkt: letzter Platz im Halbfinale ohne einen einzigen Punkt. 2024 zog sich Rumänien aus finanziellen Gründen zurück, ehe TVR am 30. Oktober 2025 die Rückkehr zum Eurovision Song Contest 2026 ankündigte.



