VE-Ergebnisse aus Polen, Schweden und Portugal

Die Gewinnerin des Melodifestivalen-Finales 2026: Felicia

Mit den gestrigen Shows ist die ESC-Vorentscheidungssaison 2025/2026 zu Ende gegangen. Während Schweden und Portugal ihre Teilnehmer bereits am Abend gekürt haben, lässt Polen weiter auf sich warten: In der chaotisch organisierten polnischen Vorentscheidung wurde der Sieger erst heute im Laufe des Vormittags bekanntgegeben. Hier die Details.

🇵🇱 Alicja Szemplinska für Polen

Das wohl ungewöhnlichste Konzept für eine Vorentscheidung hat in diesem Jahr Polen: Die „Finału Polskich Kwalifikacji 2026“ erstreckt sich über mehrere Phasen innerhalb einer Woche. Seit vergangenem Samstag läuft ein Onlinevoting über die Studioversionen der Songs, gestern Abend wurden die bereits voraufgezeichneten Live-Auftritte ausgestrahlt und gestern Vormittag wurde schließlich der Siegeract der Vorentscheidung bekanntgegeben. Alicja Szemplinska gewann mit 32,01% Stimmen mit Pray. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Ola Antoniak mit 18,39% und Basia Giewont mit 14,55% Stimmen.

Der Weg dorthin verlief allerdings chaotisch: Ursprünglich sollte die Vorentscheidung am 14. Februar live im Fernsehen stattfinden, der Termin wurde jedoch gestrichen. Stattdessen wurden die Auftritte vorab aufgezeichnet und sollen erst am 7. März ausgestrahlt werden. Eine offizielle Bestätigung dieses Datums folgte erst Mitte Februar zusammen mit Details zum Votingverfahren. Zuvor waren bereits Teilnehmerliste und Songs veröffentlicht worden, lange blieb jedoch offen, ob noch Wildcards hinzukommen. Am Ende blieb es bei den acht im Februar vorgestellten Acts, deren Performances am 1. März aufgezeichnet wurden.

🇸🇪 Felicia gewinnt Melodifestivalen 2026

Gestern Abend traten im Finale des schwedischen „Melodifestivalen“ 12 Acts gegeneinander an, die sich zuvor über mehrere Semifinals qualifiziert hatten. Gewählt wurde der Gewinner gemeinsam von einer internationalen Jury und den schwedischen Zuschauern – und die waren sich einig: Die hochfavorisierte Felicia (75 % Gewinnchance bei den Buchmachern) holte sich mit ihrem Ravesong My System den Sieg. Auf Platz zwei landete Greczula mit Half of Me, Dritte wurden Medina mit Viva l’Amor.

🇵🇹 Bandidos do Cante vertreten Portugal beim Eurovision Song Contest 2026

Die portugiesische Vorentscheidung „Festival da Canção“ verlief – wie in Polen – nicht ohne Probleme. Im Vorfeld hatten mehrere Teilnehmer angekündigt, im Falle eines Gewinns nicht zum ESC nach Wien zu reisen, aus Protest gegen die Teilnahme Israels. Anders gesagt: Nur André Amaro und die Gruppe Bandidos do Cante erklärten, dass sie nach Wien fahren würden. Zum Glück sicherten sich gestern Abend Bandidos do Cante mit dem Song Rosa den Sieg und ersparten uns damit schon jetzt mögliche Diskussionen über Portugals Vertreter. Auf Platz zwei landete Dinis Mota mit Jurei, Dritte wurden Nunca Mates o Mandarim mit Fumo.

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