Serbische ESC-Hoffnung beim Meet & Greet

Beim Meet & Greet des „Srpski Centar“ im 15. Wiener Bezirk stellte sich die serbische ESC-Band Lavina den Fragen der Medien und Fans. Trotz eines vollen Terminplans nahmen sich die Musiker nach ihrer Performance von „Kraj mene“ Zeit für Interviews – und sprachen mit uns über ihren Weg zum Eurovision Song Contest, Erwartungen und die Zeit danach.

Lavina in Wien

Das serbische Zentrum in Wien, „Srpski Centar“, veranstaltete gestern im 15. Wiener Bezirk ein Meet & Greet mit den serbischen Vertretern beim Eurovision Song Contest, der Band Lavina. Nachdem die Jungs auf der Bühne ihren Song Kraj mene performt hatten, beantworteten sie – trotz sichtlicher Müdigkeit – geduldig die Fragen der anwesenden Journalisten. Auch wir nutzten die Gelegenheit für ein Gespräch mit den sympathischen Musikern. Das haben sie uns erzählt:

Das Interview in Deutsch

Hallo Leute. Also, soweit ich weiß, habt ihr euch ungefähr Mitte 2020 gegründet. Wer kam auf die Idee, die Band zu gründen?
Oh, das ist eine lange Geschichte. Eine wirklich lange Geschichte. Wir denken irgendwie, wenn man mit dem Gedanken rangeht: „Wir wollen unbedingt eine Band gründen“, dann endet das meistens nicht auf die richtige Weise. So wie es eigentlich passieren sollte: Man trifft sich mit Freunden, spielt zusammen Musik, und irgendwann entscheidet man ganz natürlich, dass daraus eine Band wird. Und dann entwickelt sich alles von selbst. Und dann geht man zum Eurovision Song Contest.

Wer kam auf die Idee, den Song zum nationalen Vorentscheid zu schicken?
Das war Andrija. Wir haben eine Zeit lang darüber diskutiert. Wir hatten schon ein Album fertig und dachten uns: „Wir haben diesen Song, der eigentlich ganz gut passt.“ Und er hat uns dann gepusht und gesagt: „Komm, machen wir’s einfach.“ Also haben wir den Song eingereicht – und der Rest ist Geschichte.

Habt ihr erwartet, die nationale Vorentscheidung zu gewinnen?
Nein.

Wer war euer Favorit?
Es ist schwierig, einen Favoriten auszuwählen. Alle waren unglaublich nett zu uns, und wir finden, dass jeder Song etwas Eigenes und Besonderes hatte. Deshalb würde ich sagen: Alle waren unsere Favoriten.

Was werdet ihr nach dem Eurovision Song Contest machen?
Wir machen Urlaub.

Wo?
Zu Hause. Wir waren seit Dezember praktisch nicht mehr zu Hause, deshalb wird es schön sein, einfach fünf Tage frei zu haben, zu Hause zu sitzen und nichts zu tun. Mehr brauchen wir gar nicht – nur fünf Tage.

Was erwartet ihr vom Song Contest?
Wir erwarten eine gute Zeit, viel Energie, und wir erwarten, auf der Bühne alles von uns zu geben – so wie wir es normalerweise auch tun. Alles andere liegt irgendwie vielleicht auch ein wenig außerhalb unserer Kontrolle. Unsere Aufgabe ist es, auf dieser Bühne jedes einzelne Atom an Kraft aus uns herauszuholen.

Okay, vielen Dank. Genießt den Eurovision Song Contest und viel Glück!
Danke.

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